Gedanken für meine Prinzessin
Taufe 04.12.2005
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Glaube, noch Zeitgemäß?
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Die "böse" Schwiegermutter

Die Worte "Schwiegermutter" und "Schwiegertochter" allein lösen bei vielen Frauen schon sofort negative Assoziationen aus. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen ist oft angespannt, im schlimmsten Fall sogar verfeindet. Und die Probleme beginnen häufig schon beim ersten Kontakt.

Wieso ist die Beziehung......

Schwiegermutter – Schwiegertochter oft so schwierig

Schwiegermütter werden schnell vorverurteilt und haben oft zu Unrecht einen schlechten Ruf. Es gibt viele Schwiegermütter und Schwiegertöchter, die sich wirklich gut miteinander verstehen und den anderen als Bereicherung ansehen. Probleme gibt es häufig, weil die Schwiegermutter Angst hat, dass sie ihren Sohn an die andere Frau verliert. Rivalität ist das uralte Problem, selbst in der Bibel gibt es Beispiele dafür und auch in Märchen taucht dieser Konflikt auf. Eine Schwiegermutter sollte sich daher daran erinnern, wie sie es empfunden hat, als sie in ihre neue Familie aufgenommen wurde. Werde ich auch akzeptiert? Wie werde ich angenommen? Da gibt es ganz viele Unsicherheiten.

Tipps für Schwiegermütter

Ganz wichtig ist, dass eine Schwiegermutter die Entscheidung ihres Sohnes akzeptiert, ihn als erwachsenen, autonomen Mann annimmt.

Sie sollte tolerant sein. Die jungen Frauen sehen heute anders aus, sind vielleicht gepierct, aber das ist nicht schlimm, daran kann man sich gewöhnen. Sie sind auch anders angezogen und wollen vielleicht als Mütter immer berufstätig bleiben, also viele Dinge, die die Schwiegermutter anders gemacht hat. Da ist Toleranz gefordert.

Es ist sehr wichtig, Geduld zu haben, die junge Frau muss auch dazulernen dürfen. Einen Haushalt führen, Kinder erziehen, kann keine Frau von Anfang an hundertprozentig. Auch wenn Sie es besser wissen, versuchen Sie sich daher in Geduld zu üben und sich zurück zu nehmen.

Ganz wichtig: Niemals unangemeldet bei dem jungen Paar vor der Tür stehen. Wir haben heute Handy und Telefon, wir können uns anmelden.

Zurückhaltung: Wichtig ist es auch, eine zurückhaltende Art, aber auch Hilfsbereitschaft zu signalisieren. Ein junges Paar braucht immer mal Hilfe, insbesondere wenn Kinder kommen. Wenn die Schwiegermutter sich liebevoll anbietet und nicht einmischt oder aufdrängt, wird ihre Hilfe sicher gerne angenommen.

Loben: auch mal die Schwiegertochter loben. Die junge Frau kann sicher irgendetwas besser als Sie. Und wenn es die fröhliche Art ist, die den Sohn aufheitert. Das sollte die Schwiegermutter anerkennen und auch sagen, der jungen Frau damit auch Mut machen, in ihre neue Rolle hineinzuwachsen.

Leider musste ich lernen, auch wenn man die obigen Punkte sich zu Herzen nimmt, dass es Schwiegertöchter gibt, die regelrecht einen Hass auf einen haben. Gut das man nicht nur ein Kind hat, die andere Schwiegertochter ist perfekt. Es gibt nichts, was wir nicht zusammen machen und jeder akzeptiert den anderen. Auch hat man ein Gespür, wenn der andere sich mal zurück ziehen will um sich wieder zu ordnen. Als ich von meinen jüngsten Sohn enttäuscht wurde, mir meine Enkelkinder entzogen wurden und mein Mann schwer krank im Krankenhaus lag, da brauchte ich eine Zeit wo ich meine Ruhe brauchte, wo ich mich zurück ziehen konnte, ich wusste, ich konnte es ihr sagen, ohne das sie sich beleidigt zurück zog und als ich neue Kräfte wieder geschöpft hatte, war sie wieder da und stand mit mir die schwere Zeit, die die schwere OP meines Mannes mit sich brachte, durch. Ja es gibt auch solche Schwiegertöchter, nicht nur, wie die eine.


Tipps für Schwiegertöchter

Respekt: Es ist wichtig, dass die Schwiegertochter ein respektvolles Verhalten gegenüber der Schwiegermutter an den Tag legt. Die Schwiegermutter ist die Ältere, sie hat die älteren Rechte, es ist anzuerkennen, dass sie ihren Sohn mit viel Liebe großgezogen hat und an seinem Wohl interessiert ist. Freundlich, höflich, respektvoll auftreten und weniger nach dem Motto: Hoppla, hier komme ich und jetzt läuft alles anders!
Wünsche und Grenzen äußern: Es gibt immer mal Situationen, in der die junge Frau sagen muss: Ich möchte nicht, dass du so mit mir sprichst. Oder ich möchte nicht, dass du so eingreifst in die Erziehung. Oder ich mag es nicht, wenn du unangemeldet vor der Tür stehst.

Die Enkel nicht vorenthalten: Es kommt immer wieder vor, dass die Schwiegertochter den Schwiegereltern die Enkel vorenthält, weil sie sich mit den Schwiegereltern nicht so gut versteht und sie ihre Kinder lieber zu ihren Eltern bringt. Dann fühlen sich die Schwiegereltern jedoch sehr ausgeschlossen und das vergiftet die Atmosphäre.

Es ist auch wichtig, dass andere Familienangehörende sich nicht einmischen und die Schwiegertochter es verbetet. Meinungsverschiedenheiten nur mit der Schwiegermutter klären. Eine Angehörende hat nicht das Recht, hier Tante, die Nichte anzustacheln um die Enkelkinder zu entziehen. Kinder haben in keinen Streit was zu suchen, auch gibt es Situatioen, wo die, hier Tante, auch gegen die eigene Mutter wettert, man sollte solche Anfeindungen sofort klären und ggf. die, hier Tante, in den Schranken weisen uns sich solidarisch für Mutter und Schwiegermutter entscheiden. Diese öffentliche Zusammengehörigkeit wird das spätere Miteinander, lockern und man geht auf der Schwiegertochter zu. Auf keinen Fall sollte man zeigen, dass die, hier Tante, über die Enkelkinder, mehr das sagen hat und die Eltern und Schwiegereltern sollte man nicht den Eindruck geben, dass die Tante die Enkelkinder mehr hat. Es ist die Sache der Natur, dass sich Eltern- und Schwiegereltern, sofort gegen Tochter-Schwiegertochter stellen. Eine Tante hat in so eine Beziehung nichts zu tun. Denke mal darüber nach, wie du mit Mutter und-Schwiegereltern umgehst und öffentlich zeigst, dass du zu deiner Tante stehst.


Tipps für beide Frauen: Neue Wege suchen

Schreiben Sie doch mal einen Brief, denn schreiben ist manchmal leichter als reden. Ein ehrlicher, freundlicher Brief, in dem steht, was einen verletzt oder auch gefreut hat und was man sich vom anderen wünscht. Gerade nach Missverständnissen wäre es toll, wenn die Schwiegermutter über ihren Schatten springen könnte und einfach mal sagt, dass sie froh ist, dass die Schwiegertochter zu ihrer Familie gehört und einen Schritt auf sie zugeht - und umgekehrt.

Ein Frauen-Tag: Es kann auch hilfreich sein, dass die zwei Frauen mal etwas alleine machen, sich mal außerhalb der Familie treffen zum Kaffeetrinken. Zeit, um miteinander zu reden, sich besser kennen zu lernen und auch mal offen zu sagen: das wünsche ich mir von dir und das stört mich.

Versöhnungsbereitschaft: Auch wenn es schwer fällt, sollte man nach Problemen wieder aufeinander zugehen. Vielleicht sich mit dem Mann/Sohn und den beiden Frauen an einen runden Tisch setzten oder sich bei einer Beratungsstelle Hilfe holen. Oft hilft es schon, wenn einer der Beteiligten sich beraten lässt, denn das kann den Blickwinkel in Bezug auf die Konflikte verändern und zu einer entspannteren Lage beitragen.


“Warum kommen Schwiegermütter nicht in den Himmel?“ Die Antwort: „Drachen fliegen nicht so hoch!“
Mit diesem Witz hat jemand seine Schwiegermutter seinerzeit verstummen lassen. Für einen Tag lang hat sie nicht mehr mit ihm gesprochen. Und das, obwohl sie gemeinsam auf Urlaub waren. - Für viele stellt sich die Frage: War das nötig? Wie kommt es, dass zwischen den Schwiegereltern und den Partnern der Kinder oft große Spannungen herrschen?

Viele junge Paare kennen das Gefühl. Sie freuen sich, endlich „frei“ zu sein, sie genießen die Unabhängigkeit von den Eltern und eine neue innige Gemeinschaft mit dem Partner. Doch oft wird aus der trauten Zweisamkeit eine streitbare Dreiecksbeziehung. Schuld daran ist nicht immer nur die „böse Schwiegermutter“. Setzt man sich mit dem Thema intensiver auseinander, wird klar: Neben der „bösen Schwiegermutter“ und der „armen Schwiegertochter“ gibt es auch noch die Dreiecksbeziehung (meist: Sohn- Mutter-Partnerin), die eine liebevolle Beziehung zueinander herausfordernd macht.

Wenn ein Kind das Elternhaus verlässt und heiratet, bricht ein neues Zeitalter an. Für das (erwachsene) Kind und für die Eltern. Es ist eine herausfordernde Zeit, ein Prozess des Loslassens und eine Zeit, die die Richtung vorgibt für die künftige Beziehung zwischen Eltern und Kind. Damit dieser Prozess gesund abläuft, sind mehrere Schritte nötig.

Zunächst ist es für das erwachsene Kind wichtig, eine neue Heimat beim Partner/ bei der Partnerin zu finden. Die Eltern müssen ihren Sohn der neuen Schwiegertochter überlassen und die Tochter dem neuen Schwiegersohn. Durch ihr Verhalten tragen sie wesentlich dazu bei, die Paarbeziehung ihres Kindes positiv oder negativ zu beeinflussen. Dies kann für die Eltern schwierig sein, insbesondere wenn sie nicht mit der Partnerwahl ihrer Kinder einverstanden sind. Respektieren sie trotzdem deren Entscheidung? Wie verhalten sie sich dem neuen Schwiegerkind gegenüber? Zeigen sie Ablehnung, wird das in den meisten Fällen auch Ablehnung beim eigenen Kind hervorrufen.

Anders ist es, wenn die Eltern begreifen, dass die Kinder jetzt selbstständig sind. Eltern sollten daher nicht mehr versuchen, in das Leben ihrer Kinder hineinzureden. Sie sollten respektieren, dass die Informationen nicht mehr direkt zu ihnen kommen, sondern über den Partner vermittelt werden. Das kann für Eltern ein schmerzhafter Lernprozess sein, aber auch der Weg zu einer gesunden Beziehung zu ihrem Kind. Dadurch gewinnt das Kind Vertrauen zu seinen Eltern und hat Respekt vor ihnen. Es wird sie weiterhin schätzen.

Wenn das Kind eine neue Heimat beim Partner gefunden hat, bedeutet dies gleichzeitig, Vater und Mutter zu verlassen. Dieses Verlassen ist wichtig, um eine gesunde Paarbeziehung aufzubauen. In 1. Mose 2,24 heißt es: „Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen und sie werden ein Fleisch sein.“

Das Verlassen zeigt sich in vier Bereichen:

1. Das räumliche Verlassen Dies ist das deutlichste und nach außen sichtbarste Zeichen. Das junge Paar lebt in einer eigenen Wohnung und räumlich getrennt von den Eltern. Ist dies nicht möglich, dann sollte das Paar zumindest einen eigenen, abschließbaren Wohnbereich haben. Die Eltern sollen nicht unaufgefordert die Wohnung betreten. Sie müssen vorher anläuten und wenn möglich Bescheid geben.

2. Das finanzielle Verlassen Auf der finanziellen Seite sollte es keine Abhängigkeit zwischen den Eltern und dem jungen Paar geben. Das Paar soll auch finanziell auf eigenen Beinen stehen und zumindest zum Großteil für sich selbst aufkommen. Dies ist nicht immer ganz einfach, besonders wenn ein Kind noch studiert, aber ein wichtiger Schritt in die Eigenverantwortlichkeit.

3. Das emotionale Verlassen Dieses ist nach außen hin nicht so sichtbar wie das räumliche Verlassen. Es ist jedoch entscheidend für den Beziehungsverlauf des jungen Paares. Das emotionale Verlassen bedeutet, dass Gefühle und Gedanken mit dem Partner besprochen werden. Der Sohn kommt nicht mehr nach Hause und erzählt seiner Mutter oder seinem Vater all seine Sorgen. Seine Frau ist nun die erste Ansprechpartnerin. Die Eltern auf der anderen Seite besprechen nicht mehr all ihre Gedanken mit dem Sohn oder mit der Tochter. Manche Eltern, besonders allein erziehende Mütter oder Väter, müssen akzeptieren, dass sie andere Bezugspersonen finden sollen als ihre Kinder.

4. Das rechtliche Verlassen Auch rechtlich gibt es eine Trennung. Durch die Hochzeit wird offiziell, dass die Kinder ihr Elternhaus verlassen und selbst ein Paar werden.

Vollzieht sich diese Loslösung in allen Schritten, so kann jeder seinen Platz finden. Die Eltern vertrauen ihren Kindern, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie stehen für Rat zur Verfügung, helfen aber nur, wenn sie gefragt werden. Schwiegermütter haben damit oft Mühe, haben sie doch viel mehr Erfahrung als die Schwiegertochter. In der Absicht, helfen zu wollen, begehen sie oft schwere Fehler, indem sie sich in die Beziehung der Kinder oder in die Erziehung der Enkelkinder einmischen. Eltern müssen akzeptieren, dass die Kinder ihren eigenen Weg gehen – der mag anders aussehen als der eigene. Ein junges Ehepaar muss zuerst auch in der eigenen Beziehung gefestigt werden, beide sollen die Chance erhalten, selber Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Ist das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen in dem jungen Paar gewachsen, ist es leichter für beide, Rat und Hilfe anzunehmen.
Der Rolle des Mannes, der Vater und Mutter verlässt, kommt besondere Bedeutung zu. Er kann sich schnell zwischen zwei Frauen wieder finden. Beide lieben ihn und buhlen um seine Aufmerksamkeit. Für wen entscheidet er sich? Oft klammert die Mutter, weil sie den Sohn nicht loslassen kann. Oder es fällt ihr schwer zu glauben, dass die Schwiegertochter sich ebenso um ihren Sohn kümmert wie sie es getan hat. Die Partnerin auf der anderen Seite wünscht zu Recht die ungeteilte Aufmerksamkeit ihres Ehemannes. In solchen Situationen können die beiden Frauen schnell zu Rivalinnen werden, der Mann muss zwischen ihnen vermitteln. Dies wird verhindert, wenn sich der Mann klar zu seiner Frau stellt. Er muss seiner Mutter liebevoll aber deutlich zum Ausdruck bringen, dass von nun an seine Frau an erster Stelle steht. Dies ist ein eindeutiges Zeichen für die Schwiegermutter, aber auch für die Partnerin. Sie wird sich von ihrem Mann geliebt wissen und nicht um ihn kämpfen müssen.

Ebenso haben Schwiegertöchter zu lernen. Sie sollen nicht mit einer „Jetzt komme ich und alles ändert sich“-Haltung in die Beziehung zwischen Mutter und Sohn eindringen. Aber sie sollen deutlich Grenzen setzen. Eine Schwiegertochter soll die Schwiegereltern respektieren und anerkennen, dass sie es waren, die den Partner großgezogen und sich um ihn gekümmert haben. Die Schwiegermutter hingegen muss sich davon verabschieden, sich bei ihrem Sohn und seiner Partnerin in die Lebensgestaltung einzumischen. Gut ist es, wenn sie schon zuvor ihr eigenes, erfülltes Leben aufgebaut hat und auf dem festen Standpunkt steht, dass ihre Kinder erwachsen sind und für sich selbst verantwortlich.
Ist es allen Parteien – Sohn, Mutter und Schwiegertochter – möglich, sich in ihre Rollen – wie von Gott vorgesehen – einzu- finden, können statt Rivalität Freundschaft und Liebe entstehen.


Meine kleine Prinzessin


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