Gedanken für meine Prinzessin
Taufe 04.12.2005
Taufsprüche
Freundschaften
Schutzengel
Nachdenkliches
Wir in Gottes Hand.
Kinder werden nicht gefragt
Wie gut, dass es Oma und Opa gibt!
Wir bauen eine Brücke
10 Gebote
Glaube, noch Zeitgemäß?
Erläuterung zum Gebot 4
Familienkonflikt
Enkel - Großmutter
Mit Kleinkindern philosophieren
Wie können Eltern die Konzentrationsfähigkeit ihre
Wie können Eltern ihren Kindern beim Spracherwerb
Sprache lernen
Erzählen, vorlesen, selber lesen
Bewegung macht Kinder klug
Kinder brauchen Kinder
Soziale Kontakte zwischen Kleinkinder
Was Kinder über Streit und Konfliktlösungen denken
Nur ein Kinderspiel? - oder: Wie Spielen bildet
Vertrautheit fördert und erleichtert den sozialen
Kleinkindforschung und Kleinkindbetreuung
Kreativität der Kinder
Selbstbewusstsein der Kinder stärken
Nachdenkliches
Das Jahr 2006
Kindergedichte
Kindergedichte
Tagebuch eines Kleinkinds 1
Tagebuch eines Kleinkinds 2
Sinnsprüche für Kinder
Halloween
Kindermärchen in Kindergarten und Hort
Abends ein altes Märchen vorlesen - warum nicht:
Martinslieder
Bommel Brummbär und sein Freund Ferdy
Die Fieberelfen
Unser Schnuffi
Frosch Frederiks Geburtstag!
Kinderfragen





Christen sind eine GmbH - eine Gesellschaft mit begründeter Hoffnung.



Woran ich glaube

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische(*) Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.
Anmerkung (*):
Der Begriff "katholische Kirche" ist hier nicht im konfessionellen Sinn zu verstehen, sondern bedeutet, die "allumfassende", "weltweite" Kirche, d.h. die gesamte Kirche oder Gemeinde Jesu, über alle Grenzen hinweg, seien diese nun nationale, geographische, kulturelle, oder konfessionelle Grenzen. Manche Protestanten lesen hier, "christliche Kirche", doch entspricht dies genausowenig der ursprünglichen Bedeutung wie eine konfessionelle Auslegung des Wortlautes




Warum bin ich Christ?

Eigentlich könnte ich sagen, dass sich mir diese Frage nie gestellt hat. Als Baby auf Veranlassung der Eltern getauft, durch die Oma zu Kindergottesdienst und Kinderkreis gegangen, wie selbstverständlich den Religionsunterricht besucht und zur Kommunion gegangen. Da ist man ganz automatisch Teil der katholischen Kirche - also auch Christ. Eigentlich könnte ich das so sagen, aber es würde nicht stimmen. So einfach ist das mit dem Glauben nicht. Ich könnte ja trotz allem - wie viele andere Menschen - den lieben Gott einen guten Mann und die Kirche eine wohltätige Organisation sein lassen und mich sonst um den Glauben nicht weiter scheren.
Aber für mich war die Entscheidung, die ich bei meiner Kommunion getroffen habe, eine ganz bewusste: "Ja, ich möchte zu Jesus gehören und mich von ihm leiten lassen."


'Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Das ist mein Kommunionspruch und auch Ehespruch, der seitdem als Motto über meinem Leben steht. Aber warum? Da ist sie wieder - die Frage. Warum hast du dich damals so entschieden, und warum bist du auch noch heute dieser Entscheidung treu?
Nun, weil ich erfahren habe - in der Gemeinde, im Religionsunterricht und in der Begegnung mit anderen Christen - wie sehr Gott mich liebt. So wie die Welt nicht aus einem dummen Zufall heraus entstanden ist, sondern aus der Liebe Gottes und es einen Plan Gottes für diese Welt gibt, so ist auch mein Leben nicht sinnlos.
Als lebendiger Gedanke Gottes bin ich ein Teil seines Planes, und es ist spannend zu entdecken, welche Aufgabe er sich für mich gedacht hat. Und sollte ich manchmal denken, ich bin doch viel zu klein, schwach und fehlerhaft, um an so etwas Großem wie Gottes Plan mitzuarbeiten, dann weist Gott auf Jesus und sagt: "Ich bin doch als Kind in der Krippe viel kleiner und ärmer gewesen als du. Und ich bin für dich am Kreuz gestorben, um alles wegzunehmen, was falsch und fehlerhaft an dir ist. Nein, allein von dir aus könntest du nicht zu mir kommen. Aber ich habe doch alles hinweg genommen, was uns noch trennt, weil ich bei dir sein will, wenn du mich lässt." Und dann merke ich, dass Gottes Reich schon hier ist, mitten unter uns, auch wenn man es durch all das Leid, das durch den Eigensinn der Menschen entsteht, manchmal nur schwer entdecken kann.
Dabei heißt, Gottes Plan zu folgen, nicht, dass ich meinen Verstand an der Garderobe abgeben muss und blind menschlichen Autoritäten gehorche (auch nicht, wenn sie sich als göttlich ausgeben). Allein Gottes Wort soll ja das Licht auf meinem Wege sein. Gottes lebendiges Wort aber, das ist Jesus Christus.
Und von Jesus erfahre ich am deutlichsten aus dem Evangelium, aus der Bibel und durch Menschen, die zu ihm gehören. Deshalb ist mir das Leben in der Gemeinde so wichtig, denn hier treffe ich immer wieder Leute, mit denen ich über die Bibel reden kann, und hier sind mir schon oft Menschen begegnet, von deren Glaube ich beeindruckt war und von denen ich lernen konnte, was es heißt, mit Jesus zu leben und zu reden. Und durch meine Arbeit in der Gemeinde hat mir Gott gezeigt, welcher Beruf meinen Gaben entspricht.

Nun ist mein christliches Weltbild ins Wanken geraten, denn ein Jugendamtmitarbeiter hat mein Glauben in Frage gestellt und das es nicht Zeitgemäß ist.

Ich musste mir anhören, dass man nicht mehr trauert,
dass man die Toten vergisst, ich wäre krank und müsste zum Arzt.
Ist es so falsch an die Toten zu Gedenken, sie nicht zu vergessen, dabei schließe ich alle Lebewesen ein.
Habe ich als Großmutter nicht das Recht auch um das Sternenkind zu trauern? Muss ich meine Hunde vergessen, darf ich nicht trauern, die ihr ganzes Leben meinen Weg begleitet haben, bin ich krank, nur weil ich ihrer Gedenke?

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, er weidet mich auf einer grünen Aue, und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele, er führet mich auf rechter Strasse um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch, im Angesicht meiner Feinde; Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein; Gutes, und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn, immerdar.


Vertrauen

Es wird für dich in deinem Leben
So manche dunkle Stunde geben,
wo du verzweifelst und verzagst
und du dann zu dir selber sagst:
„Das Leben ist für mich so leer,
ich kann und will einfach nicht mehr!“

Doch wenn auch manches Glück zerbricht,
nach jedem Schatten folgt ein Licht.
Gott ist die Sonne, die dir scheint,
er ist's, der gut es mit dir meint.
Vertrau, Gott lässt dich nie allein,
er wird dir Trost und Helfer sein.


Ich war verzweifelt über den Tot meiner Hunde, die so kurz hintereinander gestorben sind. Muss ich mir anhören, dass man seine Gefühle nicht mehr ausdrücken darf? Muss ich meine Hunde begraben oder verwerten lassen und vergessen? Soll man wirklich so Gefühlskalt sein heute?

Darf ich nicht genauso trauern um meine verstorbene Enkelkinder wie die Eltern auch? Steht nur den Eltern dieses Recht zu? Muss ich mir von einen Jugendamtmitarbeiter sagen lassen, dass es mir nicht zusteht und die Trauerseite "Sternenkinder" löschen soll? Muss ich meine Gefühle unterdrücken? Soll man wirklich so Gefühlskalt sein heute?

Steht mir menschlich nicht auch das Recht zu, Kontakt mit meinen Enkelkinder zu pflegen? Muss ich mir sagen lassen, du hast keine Rechte, wenn wir das nicht wollen, ist es so? Soll man wirklich so Gefühlskalt sein heute?

Warum dürfen die eigene Kinder mit den Eltern so umgehen und das Jugendamt hilft denen noch dabei? Werden die Kinder heute von gefühlskälte begleitet und staatlich anerzogen?

Ist es heute Zeitgemäß, dass das eigene Kind nichts mehr von den Eltern wissen will? Aus dem Haus, aus dem Sinn, ist das die heutige Auffassung von Kinder und Staat? Nein, dass kann ich nicht glauben.

Hat wirklich der Staatsdiener das Recht dazu zu sagen, ich hätte keine Rechte auf meine Enkelkinder? Oder soll ich ihn den Weg weisen, dass es auch anders geht, dass man heute miteinander und nicht gegeneinander arbeitet. Wo ist der christliche Weg geblieben, nachdem ich meinen Sohn erzogen habe.

Was ist passiert, dass er so über seine Eltern so denkt? Kann man auch ihn den Weg zeigen? Darf man es sich gefallen lassen, so mit den Eltern umzugehen?

Der Herr ist mein Hirt, mir wir nichts mangeln

Der Herr ist mein Hirte,
er gibt auf mich Acht.
Mir kann nichts gescheh`n,
wenn er über mich wacht.

Und sind meine Wege
oft holprig und schwer,
nimmt er mich an die Hand
und geht neben mir her.

Einst war ich verirrt
in finsterer Nacht.
Er hat mich gesucht
und nach Hause gebracht.

Ich möchte ihm danken
und ihm nur vertrau`n.
Nie wieder wanken,
auf ihn nur noch schau`n.

Der Herr ist mein Hirte,
er gibt auf mich Acht.
Mir kann nichts gescheh`n,
wenn er über mich wacht.




Nach wochenlange Auseinandersetzung mit mir selber, bin ich zur der Überzeugung gekommen, keiner hat das Recht meinen Glauben in Zweifel zu ziehen, zu verbieten oder verachtend auf mich zu zeigen, nur weil ich für mich selber, einen anderen Weg eingeschlagen habe.
Auf diesen Weg finde ich Vertrauen, Vertrauen auch zur anderen, Hilfe geben und nehmen und immer wieder das Vertrauen, was Gott in mir gesetzt hat, auch als ich den Weg ging, Tiere aus ihren Elend zu helfen, er sagte, als ich fragte:

Gott, warum lässt du diese Tierquälerei zu?
Er überlegte und sagte:

Ich habe was getan, ich habe dafür gesorgt das du diesen geschundenden Seelen zu Seite stehst und hilfst.

Lasse dich nie von diesen Weg abbringen, glaube nicht den anderen, die sagen, es ist nicht richtig was du machst:

Du machst es, weil ich es so will, dass du es machst und du machst deine Sache gut, bleibe auf den Weg, auch wenn es mal Dunkel werden kann, am Ende des Tunnels, wird auch wieder Licht kommen, das hast du doch schon oft erlebst.

Du bist Gottes Tochter, weil ich es so gewollt habe, nur ich habe diese Macht.


Darf man das den Enkelkinder nicht mehr wünschen?



Die Geschichte vom kleinen Schäfchen


Es war einmal ein kleines Schäfchen, das war in eine große Familie hinein geboren. Es hatte Mama, Papa, viele Geschwister, Onkels und Tanten, Cousins und Cousinen und viele, viele Freunde. Es war ein tolles Leben. Sie hatten Spaß, aßen und tranken zusammen, feierten Feste und das Schäfchen hörte wundervolle Geschichten.

Am liebsten hörte es die Geschichten vom guten Hirten. Sie liebte es , wenn ihre Großmutter ihr davon erzählte, wie der Hirte gegen den Löwen gekämpft hatte, als dieser die Herde bedrohte und sich ein paar hilflose Lämmer holen wollte. Er war so wütend geworden und hatte den Löwen zur Strecke gebracht, nur mit seinem Hirtenstab bewaffnet. Ja, er passte gut auf seine Herde auf.

Auch das kleine Schäfchen hatte den Hirten schon einige Male gesehen. Das waren wunderbare Augenblicke gewesen. Einmal hatte der Hirte das Schäfchen auf seinen Armen getragen, weil es sich verletzt hatte. Es hatte sich so sicher und geborgen gefühlt und den Schmerz ganz vergessen.
Als er es wieder auf die Erde gestellt hatte, hatte er es mit solch einem liebevollen Blick angesehen, dass dem Schäfchen ganz wohlig wurde.

Der Hirte führte sie auf die saftigsten Wiesen mit den leckersten Kräutern. Und immer war Wasser da, wenn es glaubte, es vor Durst nicht mehr aushalten zu können.
Manchmal wurde es mächtig finster, wenn sie durch ein tiefes Tal gingen. Dann sang der Hirte sein Lied, und alle Angst wich von ihnen. Alles war wunderschön.

Bis...., ja bis eines Tages...

Das Schäfchen wusste nicht, wann es zum ersten Mal bemerkt hatte, dass etwas anders war. Es hatte schon sehr lange keinen Blick mehr von dem Hirten erhascht.
Auch hatte es ihn lange nicht mehr singen hören.
Das Gras war irgendwie nicht mehr so saftig und das Wasser nicht mehr ganz so frisch.
Der Weg war ebener geworden, es war leichter zu gehen. Aber wo war der Hirte. Es sah den Hirtenstab und suchte den Blick des Hirten. Und richtig, da sah er herüber.

Doch was war das?
Kein Licht, kein Leuchten, keine Freude lag in diesem Blick, keine Wärme machte sich in dem kleinen Schäfchen breit. Es war sehr verwirrt. Was war passiert? Es sah immer wieder zu dem Hirten.

Irgendwann kam ihm eine fürchterliche Erkenntnis.
Der Mann da vorne; das war gar nicht ihr guter Hirte.
Wer war das? Wem folgten sie? Und vor allem, wo war ihr guter Hirte?

Das Schäfchen suchte. Immer wieder blickte es sich um, immer wieder hielt es Ausschau nach ihrem Hirten. Die anderen schienen nichts zu merken.

Da plötzlich hörte es etwas Vertrautes. Konnte es wahr sein?
Ja, dieses Lied kannte es. Es war SEIN Lied. Sooft schon hatte sie dieses Lied getröstet und nach Hause geleitet. Er musste irgendwo in der Nähe sein. Es suchte und suchte, woher die Melodie kam.
Und dann sah sie ihn. Er sah direkt in seine Augen. Ja, das war er. Der Hirte.

Aber wo ging er denn lang?
Da war noch ein Weg. Dieser Weg schien in die gleiche Richtung zu führen. Als es genauer hinsah, bemerkte es, dass beide Wege weiter hinten viel enger zusammen lagen. Und vorne konnte es sehen, dass sie fast unmerklich immer weiter auseinander gingen. Und dort, weit vorne, vor dem Berg, der vor ihnen lag, dort trennten sich die beiden Wege ganz. Der eine führte rechts, der andere links am Berg vorbei.


Das Schäfchen sah um sich, die große Herde, all seine Verwandten und Freunden. Und es sah zu dem guten Hirten, der es immer noch liebevoll ansah und darauf zu warten schien, dass es zu ihm käme.
Was sollte es tun? Die große vertraute Herde verlassen? Die anderen sahen den Hirten nicht. Es sprach mit ihnen und wies sie darauf hin, dass das da vorne nicht ihr Hirte war. Sie folgten dem Falschen. Doch die anderen hörten und sahen nicht.

Was sollte es nur tun? Es sah zum guten Hirten. Er schien traurig zu sein. Er sah zu dem Schäfchen rüber. Dann hob er seine Hand und hielt sie ihm entgegen. Da wusste es, was es zu tun hatte. Es musste zu ihm. Es wollte zu ihm gehen. Es wollte seine Wege gehen, auch wenn sie steinig waren. ER hatte es noch nie im Stich gelassen. Und es war einfach nur schön in seiner Nähe.

Vorsichtig ging es einen Schritt vom Weg runter. Sofort kamen seine Freunde und warnten es.
"Wenn du diesen Weg verlässt, dann weißt du nicht, wo dich das hin führt. Bleibe hier bei uns, dann bist du sicher." So hörte es sie reden.


Aber das Schäfchen wollte zum guten Hirten, koste es, was es wolle. Es weinte ein wenig, als es sah, dass alle, die es kannte und liebte, an ihm vorüber zogen. Doch dann sah es den guten Hirten, sah, dass er sich um es sorgte. Es ging einen weiteren Schritt und noch einen und immer weiter. Bald betrat es den anderen Weg.

Der Hirte jubelte und lachte. Er nahm es in seine Arme, herzte es und sang ein neues wunderschönes Lied. Dem Schäfchen ging es so gut auf dem Arm des Hirten. Alles war hell und herrlich.

Beide, der gute Hirte und das Schäfchen blickten auf den alten Weg. Das Schäfchen sah, dass der Hirte weinte. Doch dann nahm er es drückte es und brachte es nach Hause. Das Schäfchen kuschelte sich ganz eng an ihn.

Was für eine Überraschung war es, als sie Zuhause ankamen, und welch ein Jubel.
Denn dort wartete schon seine Großmutter und freute sich, als sie es sah. Sie hatte den guten Hirten so sehr gebeten, nach dem kleinen Schäfchen zu suchen. Und wie glücklich war sie jetzt. Dankbar nahm sie es aus seinen Armen entgegen. Nach und nach kamen noch andere aus der großen Herde zu ihnen, und es war jedes Mal ein Fest.

Andere falsche Hirten kamen. Das Schäfchen lernte gut zu hören und zu schauen und konnte immer besser unterscheiden. Wenn es doch einmal irrte, so merkte es das doch bald, und der gute Hirte rief es und brachte es wieder zurück auf den guten Weg.

Sie gingen neue Wege, Wege, die das Schäfchen irritierten und überraschten. Es waren oft schwierige Wege, voller Mühen und Herausforderungen. Doch immer war es gut für sie, und nie machte der Hirte einen Fehler. Sie vertrauten dem guten Hirten, sogar, wenn sie ihn manchmal nicht sahen.
Denn der Weg, den er ihnen zeigte, war immer gut für sie.


Freundschaft und Vertrauen ...

Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte. Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müsse jedes Mal, wenn er die Geduld mit jemanden verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.

Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte er, sich zu beherrschen. Die Anzahl Nägel im Gartenzaun wurden immer weniger. Er hatte herausgefunden, dass Nägel zu schlagen mühsamer ist, als sich zu beherrschen. Endlich kam der Tag an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste.

Also ging er zum Vater und sagte ihm das. Der Vater sagte ihm also, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen, wenn er sich beherrscht. Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte. Der Vater brachte den Jungen vor den Gartenzaun und sagte ihm: "Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an. Er ist voller Löcher. Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher.

Wenn du mit jemandem streitest und du sagst ihm was Böses, dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier. Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken, und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt. Es macht nichts aus wie vielmal du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben.. Eine verbale Wunde, ist gleich schmerzhaft wie eine körperliche Wunde. Die Freunde sind rare Juwelen, sie bringen dich zum Lachen und sie geben dir Mut. Sie sind bereit dir zuzuhören, wenn du sie brauchst, sie unterstützen dich und sie öffnen ihr Herz.


Lieber Papa!

Es ist schon spät, und ich sitze hier in meinem Bett, um dir zu schreiben. Wie oft wollte ich in den letzten Wochen mit dir sprechen! Aber ich fand keine Gelegenheit, mit dir allein zu sein.
Ich kann es noch nicht fassen, dass du jetzt mit jemand anders zusammen bist, und dass du und Mama vielleicht nicht wieder zusammenfinden. Es fällt mir sehr schwer, das zu akzeptieren, besonders wenn ich daran denke, dass du vielleicht nie wieder nach Hause kommst und für mich und meinen Bruder wieder so Papa bist, wie du es immer warst.
Aber ich möchte wenigstens, dass du verstehst, was im Leben von uns allen vor sich geht. Und denke ja nicht, Mama hätte mich gedrängt, dir zu schreiben! Das hat sie nicht. Sie weiß nicht einmal, dass ich dir schreibe. Ich möchte dir nur einfach meine Gedanken zu alledem mitteilen.
Papa, ich stelle mir vor, unsere Familie wäre ein Auto, ein eigentlich schönes Auto, in dem wir lange Zeit miteinander gefahren sind. Von außen sah es prima aus, keine Kratzer, kein Rost, und innen drin gab es viele schöne Dinge. Aber mit der Zeit kamen Probleme auf.
Der Motor qualmt jetzt, die Räder wackeln, die Sitzbezüge sind zerschlissen; der Wagen ist schwer zu steuern, und das Fahren ist wirklich mühsam durch all das Schütteln und Quietschen. Aber weißt du was, Papa? Es ist immer noch ein prima Wagen - oder wenigstens könnte er es sein. Mit etwas Aufwand könnte der noch viele, viele Jahre fahren.
Mein Bruder und ich saßen immer auf den Rücksitzen, und du und Mama vorne. Wir fühlten uns immer sicher, wenn du fuhrst und Mama neben dir saß.
Aber letzten Monat, als du uns verließest, musste Mama das Steuer übernehmen. Es war Nacht, und es war, als käme plötzlich ein Wagen auf uns zu gerast. Mama versuchte auszuweichen, aber der andere Wagen knallte auf uns. Es war ein schrecklicher Unfall.
Das Furchtbare dabei aber ist, Papa, dass du den anderen Wagen lenktest und dass noch jemand neben dir saß - jene andere Frau.
Ja, es war ein schlimmer Unfall. Wir sind alle schwer verletzt. Und wie mag es wohl mit dir sein? Wir wissen immer noch nichts von dir. Bist du auch verletzt worden? Brauchst du Hilfe, Papa?
In jener Nacht habe ich mich oft gefragt, ob wir das wohl überstehen würden. Mama hat die schlimmsten Verletzungen und kann sich gar nicht erholen. Bruno stand richtig unter Schock. Es geht ihm immer noch schlecht, und er will mit niemand sprechen.
Ich selbst hatte solche Schmerzen, dass ich weder Mama noch Bruno helfen konnte. Der Arzt hat gesagt, ich hätte noch eine besondere Therapie nötig, um wieder aufzukommen. Aber Papa, statt der Therapie hätte ich viel lieber, dass du mir hilfst.
Der Schmerz tut so weh! Papa, wir vermissen dich so sehr! Jeden Tag fragen wir uns, ob du dich vielleicht aufmachst und bei uns hereinschaust. Und jeden Tag kommst du nicht. Papa, ich fürchte, es ist alles vorbei, aber mein Herz würde vor Freude platzen, wenn ich irgendwie die Augen aufmachen könnte und sehen, wie du in mein Zimmer kommst.
Abends, wenn alles ruhig ist, sitzen wir zusammen, und dann sprechen wir über dich, und wie gern wir alle mit dir gefahren sind, und wie sehr wir alle wünschen, du wärst wieder bei uns.
Papa, geht es dir gut? Hast du Schmerzen von dem Unfall? Brauchst du uns, so wie wir dich brauchen?
Solltest du mich brauchen, ich bin da, und ich habe dich lieb.
Deine Steffi
Der Brief war abgeschickt.
Einige Tage später kommt Steffi morgens die Treppe herunter zum Frühstück. Und da sitzen Papa und Mama Hand in Hand, mit Tränen in den Augen, am Tisch! Er war zurückgekommen.


Sauberes Blut!

Autor anonym (Original in englischer Sprache)

Der Tag ist vorüber, du fährst gerade nach Hause. Du schaltest dein
Radio ein. Du hörst einen kurzen Bericht über ein kleines Dorf in
Indien, wo einige Dorfbewohner plötzlich und auf merkwürdige Weise an einer Grippe gestorben sind, die noch völlig unbekannt ist. Es ist nicht die gewöhnliche Grippe, drei oder vier Menschen sind daran gestorben und es ist irgendwie interessant. Man entsendet einige Ärzte dorthin, um diese Sache näher zu untersuchen.

Du denkst dir bei der Sache nicht viel, aber am Sonntag, als du gerade
vom Gottesdienst nach Hause kommst, hörst du einen weiteren Bericht im Radio. Alles was sie sagen ist, dass es nicht drei, sondern 30000 Dorfbewohner sind, dort auf dem Bergrücken dieser einen besonderen Gegend in Indien; und an diesem Abend kommst es sogar im Fernsehen. CNN bringt einen kurzen Bericht; da tagen hohe Leute vom Gesundheitszentrum in Atlanta, weil man von solche Krankheitssymptomen nie vorher gehört hat.

Am Montag morgen, als du aufstehst, ist es die Hauptnachricht. Es ist
nämlich nicht mehr nur in Indien; es ist Pakistan, Afghanistan, Iran,
und bevor du es überhaupt realisierst, hörst du diese Sache überall und sie haben es zu "der mysteriösen Grippe" gemacht. Der Präsident hat einen Kommentar abgegeben, dass er und jeder andere betet und hofft, dass alles gut wird da drüben. Aber jeder fragt sich, "Wie werden wir diese Sache in den Griff bekommen?" Das ist der Moment, in dem der Präsident von Frankreich eine Ankündigung macht, die Europa schockiert. Er schließt die Grenzen. Keine Flüge mehr von Indien, Pakistan oder irgendeinem anderen Land, wo dieses Ding gesichtet wurde. An diesem Abend guckst du noch ein bisschen CNN bevor du ins Bett gehst. Dein Kiefer klappt weit auseinander, als eine weinende Frau von einem französischen Nachrichtenprogramm ins Englische übersetzt wird: "Da ist ein Mann in einem Krankenhaus in Paris, der an der mysteriösen Grippe stirbt." Es hat Europa erreicht.

Panik greift um sich. Alles, was sie bisher darüber sagen können ist,
dass man es bekommt und erst mal für eine Woche hat, ohne es zu wissen. Dann leidet man vier Tage unter unglaublichen Symptomen und stirbt schließlich. Grossbritannien schließt seine Grenzen, aber es ist bereits zu spät.

South Hampton, Liverpool, North Hampton und es ist Dienstag morgen, als der Präsident der Vereinigten Staaten folgendes bekannt gibt: "Wegen eines nationalen Sicherheitsrisikos sind alle Flüge nach und von Europa und Asien gestrichen worden. Wenn Ihre Angehörigen in Übersee sind, so tut es mir leid. Sie können nicht zurückkommen, bis wir ein Mittel gegen dieses Ding gefunden haben. Innerhalb von vier Tagen ist unsere Nation in eine unglaubliche Angst verfallen. Einige Menschen verkaufen schon kleine Gesichtsmasken. Andere reden darüber, was passiert, wenn es in unser Land hineinkommt und die Prediger sagen, "Das ist die Strafe Gottes".
Es ist Mittwoch Abend und du bist gerade in einem Gebetstreffen deiner Gemeinde, als jemand vom Parkplatz hereingerannt kommt und sagt, "Macht das Radio an, macht das Radio an." Während die Gemeinde einem kleinen Transistorradio zuhört, an das ein Mikrophon gehalten wird, kann man ein Bekanntmachung hören, "Zwei Frauen liegen in einem Krankenhaus in Long Island im Sterben - wegen der mysteriösen Grippe." Es scheint, als würde dieses Ding binnen Stunden über das ganze Land hinwegfegen. Menschen arbeiten rund um die Uhr daran, ein Gegenmittel zu finden. Nichts funktioniert. Kalifornien, Oregon, Arizona, Florida, Massachusetts. Es scheint, als würde es einfach von den Grenzen her über einen wegrollen.

Dann, plötzlich und unerwartet kommt die Nachricht. Der Code ist
entschlüsselt. Ein Heilmittel kann gefunden werden. Ein Impfstoff kann
hergestellt werden. Und zwar indem man das Blut einer Person nimmt, die noch nicht infiziert ist; und so wird tatsächlich, überall im
Mittleren Westen, durch alle Kanäle und Fernsehsender, jeder darum gebeten eine ganz einfache Sache zu tun: "Gehen Sie zu dem Krankenhaus in ihrem Ort und lassen sie ihre Blutart bestimmen. Das ist alles, worum wir sie bitten. Wenn sie auch die Sirenen in ihrer Nachbarschaft hören, kommen sie bitte schnell, leise und sicher in die Krankenhäuser." Tatsächlich, als du und deine Familie an diesem Mittwoch Abend dorthin gehen, ist dort eine lange Schlage Menschen, und da sind Krankenschwestern und Ärzte, die herauskommen und einen in den Finger piken, um Blut zu entnehmen und es zu beschriften. Deine Frau und deine Kinder sind da draußen und sie bestimmen eure Blutart und sagen, "Warten sie hier auf
dem Parkplatz und wenn wir ihre Namen aufrufen, sind sie entlassen und können nach Hause gehen." Du stehst geängstigt da, mit deinen
Nachbarn um dich herum, fragst dich, was um alles in der Welt hier vor
sich geht und ob dies das Ende der Welt sei.
Plötzlich kommt ein junger Mann rennend aus dem Krankenhaus gelaufen und ruft laut. Er ruft einen Namen und winkt mit einer Schreibunterlage. Was? Er ruft es noch einmal! Und euer Sohn zerrt an deiner Jacke und sagt, "Papa, das bin ich." Bevor du es richtig mitbekommst, haben sie deinen Jungen schon mitgenommen. "Wartet mal. He, bleibt mal stehen!" Aber sie sagen, "Das ist schon okay.
Sein Blut ist sauber. Sein Blut ist rein.
Wir wollen sicher gehen, dass er die Krankheit wirklich nicht hat. Wir denken, dass er das richtige Blut hat." Fünf spannungsgeladene Minuten später kommen die Ärzte und Krankenschwestern heraus, weinen und umarmen sich gegenseitig. Einige lachen sogar. Es ist das erste Mal das man jemanden lachen sieht innerhalb der letzten Tage und ein alter Doktor kommt zu dir und sagt,
"Danke, mein Herr. Das Blut ihres Sohnes ist perfekt. Es ist sauber, es
ist rein und wir können einen Impfstoff herstellen."

Als diese Nachricht überall auf dem Parkplatz voller Menschen um sich
greift, schreien Menschen, beten, lachen oder weinen. Aber dann nimmt der grauhaarige Doktor dich und deine Frau beiseite und sagt, "Können wir sie einen Moment sprechen? Wir waren uns nicht dessen bewusst, dass der Spender minderjährig sein würde und wir bitten sie...wir bitten sie diese Einverständniserklärung zu unterschreiben." Du fängst an zu unterschreiben und dann siehst du das das Feld mit der Menge an Blut, die entnommen werden soll noch frei ist. "W-w-w-wieviel Blut werden sie denn entnehmen?" In diesem Moment entweicht das Lächeln aus dem Gesicht des alten Mannes und er sagt, "Wir hätten niemals gedacht, dass es ein kleines Kind sein würde. Wir waren nicht vorbereitet.
Wir brauchen alles!" "
Aber-aber...""Sie verstehen nicht. Wir reden hier über die gesamte Welt. Bitte unterschreiben sie. Wir-wir brauchen alles - wir brauchen alles!" "Aber können sie ihm denn keine Transfusion geben?" "Wenn wir sauberes Blut hätten, würden wir es machen. Können sie jetzt bitte unterschreiben? Bitte unterschreiben sie." In betäubter Stille tust du es. Dann sagen sie, "Wollen sie einen Moment mit ihm haben, bevor wir anfangen?" Kannst du da jetzt einfach so reingehen? Kannst du zu
deinem Sohn gehen, in diesen Raum, wo er auf dem Tisch sitzt und sagt,
"Papa? Mama? Was passiert hier?"
Kannst du seine Hände nehmen und sagen, "Sohn, deine Mami und ich lieben dich, und wir würden niemals etwas zulassen, was nicht wirklich sein muss. Verstehst du das?" Und wenn der alte Doktor wieder hereinkommt und sagt, "Es tut mir leid, wir müssen - wir müssen jetzt anfangen. Da sterben Menschen auf der ganzen Welt." Kannst du ihn zurücklassen? Kannst du hinausgehen, während er sagt,
"Papa? Mama? Papa? Warum - warum habt ihr mich verlassen?"

Und nächste Woche dann, wenn sie eine Feier zu Ehren deines Sohnes
geben und einige Leute währenddessen schlafen, und andere kommen erst gar nicht, weil sie zum See baden gehen und einige Leute kommen mit einem überheblichen Lächeln auf den Lippen und geben nur vor, sich dafür zu interessieren. Würdest du nicht aufspringen wollen und schreien
"MEIN SOHN IST GESTORBEN! IST EUCH DAS DENN TOTAL EGAL?"
Ist das, was Gott sagt?
"MEIN SOHN IST GESTORBEN. WEISST DU NICHT, WIE SEHR MICH
DAS SCHMERZT?"
"Vater, es mit deinen Augen zu sehen, zerbricht unsere Herzen.
Vielleicht fangen wir jetzt an, diese große Liebe zu verstehen, die Du für uns hast." - Amen -


Brief eines Hundes an sein Herrchen

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, ich war so glücklich.
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub! - HURRA!!!
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand angehalten.
Die Tür ging auf und Du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurück zu bringen. Als ich zurück kam warst Du nicht mehr da.
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens.
Ich lief Tag für Tag um Dich zu finden und wurde dabei immer schwächer.
Ich hatte Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.
ABER- DU- BIST- NICHT- GEKOMMEN !!
Dann wurde der Käfig geöffnet, NEIN ! Du warst es nicht.
Es war der Mann der mich gefunden hat! Er brachte mich in einen Raum. Es roch nach TOD ! Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen ....
ich will, dass Du weißt, dass ich mich trotz des Leidens
das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere
und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte,
ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb!!
Dein Hund


Nur so können Hunde sein, davon sollten sich Menscheneine Scheibe abschneiden.

Das persönliche Gespräche

"Ja?"
"Unterbricht mich nicht, ich bete."
"Aber du hast mich doch angesprochen!"
"Ich dich angesprochen? äh... nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser, der du bist im Himmel."
"Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht's"
"Geheiligt werde dein Name..."
"Meinst du das ernst?"
"Was soll ich ernst meinen?"
"Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst. Was bedeutet das denn?"
"Es bedeutet... es bedeutet... meine Güte, ich weiß nicht, was es bedeutet! Woher soll ich das wissen?"
"Es heißt, daß du mich ehren willst, daß ich dir einzigartig wichtig bin, daß dir mein Name wertvoll ist."
"Aha. Hm. Ja, das verstehe ich. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden..."
"Tust du was dafür?"
"Daß dein Wille geschieht? Natürlich! Ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst, ich zahle Gemeindebeitrag und Missionsopfer."
"Ich will mehr: daß dein Leben in Ordnung kommt, daß deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden; daß du von anderen her und für andere denken lernst; daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, auch dein Vermieter und dein Chef. Ich will, daß Kranke geheilt, Hungernde gespeist, Trauernde getröstet und Gefangene befreit werden; denn alles, was du diesen Leuten tust, tust du doch für mich."
"Warum hältst du das ausgerechnet mir vor? Was meinst du, wie viele stinkreiche Heuchler in den Kirchen sitzen. Schau die doch an!"
"Entschuldige! Ich dachte, du betest wirklich darum, daß mein Herrschaftsbereich kommt und mein Wille geschieht. Das fängt nämlich ganz pers. bei dem an, der darum bittet. Erst wenn du dasselbe willst wie ich, kannst du ein Botschafter meines Reiches sein."
"Das leuchtet mir ein. Kann ich jetzt mal weiterbeten? Unser tägliches Brot gib uns heute..."
"Du hast übergewicht, Mann! Deine bitte beinhaltet die Verpflichtung, etwas dafür zu tun, daß die Millionen Hungernden dieser Welt ihr tägliches Brot bekommen."
"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..."
"Und Heinz?"
"Heinz? Jetzt fang auch noch von dem an! Du weißt doch, daß er mich öffentlich blamiert hat, daß er mir jedesmal dermaßen arrogant gegenübertritt, daß ich schon wütend bin, bevor er seine herablassenden Bemerkungen äußert. Und das weiß er auch! Er nimmt mich als Mitarbeiter nicht ernst, er tanzt mir auf dem Kopf herum, dieser Typ..."
"Ich weiß, ich weiß. Und dein Gebet?"
"Ich meinte es nicht so."
"Du bist wenigstens ehrlich. Macht dir das eigentlich Spaß, mit soviel Bitterkeit und Abneigung im Bauch herumzulaufen?"
"Es macht mich krank!"
"Ich will dich heilen. Vergib Heinz, und ich vergebe dir. Dann ist Arroganz und Haß Heinz Sünde und nicht deine. Vielleicht verlierst du Geld; ganz sicher verlierst du ein Stück Image, aber es wird dir Frieden ins Herz bringen."
"Hm. Ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden kann."
"Ich helfe dir dabei."
"Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen..."
"Nichts lieber als das! Meide bitte Personen oder Situationen, durch die du versucht wirst."
"Wie meinst du das?"
"Du kennst doch deine schwachen Punkte. Unverbindlichkeit, Finanzverhalten, Sexualität, Aggression, Erziehung. Gib dem Versucher keine Chancen!"
"Ich glaube, dies ist das schwierigste Vaterunser, das ich je betete. Aber es hat zum ersten Mal etwas mit meinem alltäglichen Leben zu tun."
"Schön! Wir kommen vorwärts. Bete ruhig zu Ende."
"Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen."
"Weißt du, was ich herrlich finde? Wenn Menschen wie du anfangen, mich ernst zu nehmen, echt zu beten, mir nachzufolgen und dann das tun, was mein Wille ist; wenn sie merken, daß ihr Wirken für das Kommen meines Reiches sie letztlich selbst glücklich macht."


... und Gott erschuf die Frau

Als Gott die Frau erschuf, war er schon bei seiner sechsten Überstunde.


Ein Engel erschien, und fragte "Warum verbringst du so viel Zeit damit???"

Gott antwortete "Hast du das Datenblatt dazu gesehen???

Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik, muss über 200

bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können und ihr Körper muss auch laufen wenn sie sich nur mit Diätcola und kleinen Snacks ernährt. Sie muss ein Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können, Sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann, von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen - und sie wird alles nur mit zwei Händen machen."

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt "Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell??? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen um sie fertig zu machen."

"Das werde ich nicht" protestierte Gott " Ich bin so nah dran, diese

Kreation die mir so ans Herz gewachsen ist zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten"

Der Engel trat näher und berührte die Frau, "Aber du hast sie so weich gemacht, Gott"

"Sie ist Weich" stimmte Gott zu, "aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann."

"Wird sie denken können?", fragte der Engel.

Gott antwortete, "Sie wird nicht nur denken können, Sie wird erörtern und verhandeln können .... besser als ein Mann."

Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die Wange der Frau. "Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem
Modell. Ich habe dir gleich gesagt das das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist"

"Das ist keine undichte Stelle" korrigierte Gott, "das ist eine Träne"

"Für was ist die Träne?" fragte der Engel

Gott antwortete, "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude,
ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre
Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."

Der Engel war beeindruckt, "Gott du bist ein Genie. Du hast an alles
gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."

Und sie ist es wirklich! Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen. Sie
ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe
und Glück in sich. Sie lächeln wenn sie schreien möchten. Sie singen wenn
sie weinen möchten. Sie weinen wenn sie glücklich sind und lachen wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das an das sie glauben Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein" wenn sie denken, dass es eine
bessere Antwort gibt. Sie gehen ohne alles, damit Ihre Familien haben was
sie brauchen. Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen. Sie freuen sich wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre Herzen brechen wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind Stark auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können.

Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Sie würden zu dir
Fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen, nur um zu zeigen wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist was die Welt zu einem schönen Ort macht.
Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale.
Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand.

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!
Wie auch immer ... wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der das
sie vergessen was sie wert sind.


Als Gott den Mann erschuf..

Und nun:
Als Gott den Mann erschuf..
Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: "Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben". Darauf entgegnete der Esel: "50 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre. Und es war so.

Dann erschuf Gott den Hund und sprach zu ihm: "Du bist ein Hund. Du wirst über Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du sein wirst. Du wirst das essen, was der Mensch dir überlässt und 25 Jahre leben". Der Hund antwortete: "Gott, 25 Jahre so zu leben ist viel zu viel. Bitte nicht mehr als 10 Jahre. Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen und sprach:" Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du wirst lustig sein und so sollst du für 20 Jahre leben". Der Affe sprach: "Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist viel zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als 10 Jahre. Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: "Du bist ein Mann, das einzig rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben". Darauf sprach der Mann: "Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und die 10 des Affen.

Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann im hohen Alter, lebt er 10 Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder. Und es ist so....




Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab.
Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Gebt Gott und seiner Sache den ersten Platz in eurem Leben, so wird er auch alles geben was ihr nötig habt.

Gott liebt euch alle!!!!

Man ist nie zu alt um anzufangen an Gott zu glauben, man kann immer zu Gott kommen und ihm seine Probleme erzählen.
Man kann immer zu ihm kommen und sagen "Ich kann nicht mehr bitte hilf mir" und er wird dir helfen auf seine Art und Weise wie er es für richtig hält.
Jesus gibt unserem Handeln eine klare Linie: Er richtet unser Leben neu aus, damit wir uns nicht treiben lassen müssen wie ein Blatt im Wind.
Er macht uns Hoffnung, die uns vorwärts zieht. So haben wir ein festes Zentrum, von dem aus wir die Strömungen der Zeit nicht fürchten müssen; wir können im Streit der Meinungen unbesorgt sein.

Wir merken bald, daß wir mit Jesus auf festem Grund stehen.


Wertvoll


Ein Basketball in meinen Händen ist etwa 30 Euro wert.
Ein Basketball in den Händen von Michael Jordan ist ungefähr 30 Millionen Euro wert.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Ein Tennisschläger in meinen Händen ist wertlos.
Ein Tennisschläger in den Händen von Pete Sampras verspricht einen Wimbledon-Sieg.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Ein Stab in meinen Händen kann mich vor einem wilden Tier schützen.
Ein Stab in den Händen von Moses teilte das rote Meer.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Eine Schleuder in meinen Händen ist ein Kinderspielzeug.
Eine Schleuder in den Händen von David war eine mächtige Waffe.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Fünf Brote und zwei Fische in meinen Händen sind einige Fischsandwiches.
Fünf Brote und zwei Fische in den Händen von Jesus Christus bringen Nahrung für Tausende.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Nägel in meinen Händen können für ein Vogelhäuschen gebraucht werden.
Nägel in den Händen von Jesus Christus bringen Rettung für die ganze Welt.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Also lege deine Bedenken und Sorgen, deine Ängste und Hoffnungen,
Träume, Familie, Beziehungen zu anderen Menschen und dich selber in Gottes Hände.
Denn es kommt ganz darauf an, wer dies alles in Händen hält.


Wer Du auch bist !
Wie Du auch bist !
Wozu Du auch lebst !
Worüber Du auch grübelst !
Wofür Du Dich auch immer schämst !
Was Du auch bisher in Deinem Leben getan hast !
Wann auch immer Du in Deinem Leben gedemütigt wurdest !
Wo auch immer in Deinem Leben Dir die Liebe versagt wurde !
Warum das Leben auch für Dich einen Sinn haben sollte !

JESUS CHRISTUS KENNT UND LIEBT DICH

ER weiß wer Du bist !
ER weiß wie Du bist !
ER weiß wozu Du lebst !
ER weiß worüber Du grübelst !
ER weiß wofür Du Dich auch immer schämst !
ER weiß was Du bisher in Deinem Leben getan hast !
ER weiß wann auch immer Du in Deinem Leben gedemütigt wurdest !
ER weiß wo auch immer Dir in Deinem Leben die Liebe versagt wurde !
ER weiß auch, dass gerade Dein Leben einen Sinn hat !Denn Jesus Christus ist für Dich am Kreuz gestorben.

Er hat Deine Schuld schon bezahlt. Er wartet auf Dich.
Du brauchst nur „JA“ zu ihm zu sagen.
Jesus Christus spricht:
“Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt wird leben,
auch wenn er gestorben ist“.

JESUS LIEBT DICH - JA ER LIEBT GERADE DICH !!!


Als Mensch hatte Jesus Hunger,
als Gott ist er das Brot des Lebens.


Als Mensch sagte er: "Mich dürstet"
als Gott sagte er: "Wenn jemand dürstet,
der komme zu mir um zu trinken."


Als Mensch war er müde,
als Gott gibt er all denen Ruhe, die zu ihm kommen.


Als Mensch betete er,
als Gott hört und erhört er unsere Gebete.

Als Mensch weinte er,
als Gott wischt er all unsere Tränen ab.



Dein Freund Jesus.....

Ich muss Dir einmal einen Brief schicken, um Dir zu sagen, wie sehr ich Dich liebe und Dich mag. Ich sah, wie Du gestern mit einem Freund sprachst, und wartete den ganzen Tag, um zu wissen, ob Du es mit mir auch tätest. Als es Abend wurde, gab ich Dir einen Sonnenuntergang, um Deinen Tag abzuschließen, und eine leichte Brise, in der Du ruhen konntest. Und ich wartete. Du kamst nicht.

Ich muss gestehen, wie weh es tut, aber ich liebe Dich, weil ich Dein Freund bin. Ich sah, wie Du gestern eingeschlafen bist, und ich sehnte mich in Deiner Nähe zu sein. So ließ ich über Dein Gesicht den Mondschein spielen. Gespannt wartete ich ab, um mit Dir zu reden. Ich möchte gern etwas Gutes tun.

Heute morgen wurdest Du im letzten Moment wach und musstest Dich beeilen. Meine Tränen mischten sich mit dem Regen. Im Moment bist Du so niedergeschlagen, so allein. Mein Herz tut weh, weil ich Dich verstehe. Meine Freunde lassen mich auch im Stich, und die Enttäuschung bleibt spürbar, aber die Liebe bleibt.

Wenn Du bloß mal auf mich hören wolltest! Ich liebe Dich! Ich versuche es Dir zu erklären, indem ich Deine Augen emporhebe zu dem blauen Himmel und dem stillen grünen Gras. Ich flüstere es in den Blättern der Bäume und atme es in den Farben der Blumen. Ich schreie es aus zu Dir in Form eines wildbrausenden Bergbaches und lasse die Vögel mein Liebeslied singen. Ich ziehe Dich an mit warmen Sonnenschein und durchdringe den Himmel mit den Düften der Erde. Meine Liebe zu Dir ist tiefer als das Meer und reicht weiter als alle Fragen und Bedürfnisse, die in Deinem Kopf herumschweifen. Aber wie erreiche ich Dich? Wann wirst Du von meinem tiefen Verlangen wissen, mit Dir zu gehen und zu stehen, alle Tage, alle Nächte. . .

Weißt Du von meinem Mitleiden mit Deinen Problemen? Ich kenne sie, und ich möchte Dir nur helfen. Und ich möchte Dich mit meinem Vater in Kontakt bringen, er möchte Dir auch nur helfen, darum ist Er da. Er ist für Dich da, nur: Rufe mich- frage mich - lass uns miteinander reden! Vergiss mich doch nicht! Ich habe soviel mit Dir zu teilen.

Schon gut! Ich werde Dich nicht mehr belästigen. Du hast die Freiheit, zu wählen. Es ist Deine Entscheidung. Ich habe dich erwählt, und deshalb werde ich warten und warten und warten und warten. . . da ich DICH LIEBE!

Dein Freund

Jesus


Die 10 Gebote

Das erste Gebot

Ich bin der Herr dein Gott.
Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen,
weder des, das oben im Himmel, noch des das unten auf Erden, oder des,
das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.


Das zweite Gebot

Du sollst den Namen des Herrn,
deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen;
denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen,
der seinen Namen mißbraucht.

Das dritte Gebot

Du sollst den Feiertag heiligen.


Das vierte Gebot

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
auf dass dir's wohl gehe
und du lange lebest auf Erden.


Das fünfte Gebot

Du sollst nicht töten.



Das sechste Gebot

Du sollst nicht ehebrechen.


Das siebte Gebot

Du sollst nicht stehlen.


Das achte Gebot


Du sollst nicht falsch Zeugnis reden
wider deinen Nächsten.



Das neunte Gebot

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.


Das zehnte Gebot


Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib,
Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist.


Es gibt nur eine Großmacht auf Erden -

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart

Wahrheit ohne Liebe macht kritisch

Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll

Klugheit ohne Liebe macht gerissen

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch

Macht ohne Liebe macht gewalttätig

Ehre ohne Liebe macht hochmütig

Besitz ohne Liebe macht geizig

Glaube ohne Liebe macht fanatisch


Wie lebst Du ?
Kannst Du leben ohne Liebe?


Denk mal nach

Hast du einen Menschen gern, musst du ihn verstehn'

und nicht hier und da und dort, seine Fehler sehn'.

Schau mit Liebe und verzeih',

du bist auch nicht fehlerfrei.

Denk mal nach,

wie oft im Leben wurde dir wohl schon vergeben.


Ist unsere Welt noch in Ordnung???

Sind nicht die so genannten kleinen Geschenke die schönsten? Sie bringen große Freude und lassen unseren Alltag ein wenig heller und wärmer werden.
Eine kleine Aufmerksamkeit, eine gelungene Überraschung ist des Dankes gewiss.
Sie sind die eigentlichen Gaben der Liebe

Geschenke müssen nicht immer in buntem Papier verpackt sein. Geschenke für den anderen können
tausenderlei Gestallt haben.
- Da streicht die Krankenschwester der alten Frau die Haare aus der Stirn und fährt ihr liebevoll mit der Hand über den Kopf

Die Kindergärtnerin unterbricht das Spiel, nimmt ein weinendes Mädchen auf den Arm, um es zu trösten.

Ein junger Mann hilft einem Alten die Treppe hinauf.

Eine alte Frau sagt ihrer jungen Nachbarin, dass sie gerne bei den Kinder bleibt wenn sie Besorgungen zu erledigen hat.

Die Büroangestellte war länger geblieben, um ihrer neuen Kollegin zu helfen.

Der Schüler hat den ganzen Nachmittag damit verbracht, seinem Freund die Mathematik zu erklären.

Unsere Welt sei nicht mehr in Ordnung ???
Solange es diese Zeichen unter den Menschen gibt, ist sie in Ordnung.


Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand. Meine eigenen und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorüber zog, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur "eine" Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie alleine lassen, erst recht nicht in den Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,

"da habe ich dich getragen."


"Wie konnte Gott das zulassen?"



Anne äußerte sich wie folgt:

"Ich glaube, dass Gott durch diesen Angriff tief betrübt worden ist, genauso wie wir alle auch - aber während Jahren haben wir Gott gebeten, unsere Schulen zu verlassen, unsere Regierung zu verlassen - einfach, unsere Leben mit seiner Gegenwart nicht mehr zu behelligen. Und weil Er ein Gentleman ist hat er sich ganz still zurückgezogen. Wie können wir erwarten, dass Gott uns seinen Segen und Schutz gibt, wenn wir ihn bitten, uns gefälligst in Ruhe zu lassen?"

Im Blick auf die hinter uns liegenden Ereignisse (Terroristen-Attacken, Schießereien in Schulen etc.) müssen wir uns folgende Tatsachen vor Augen halten:

Madeline Murray Q'Hare (sie wurde später ermordet aufgefunden) beklagte
sich, dass in Schulen gebetet würde und wir sagten ok.

Dann kam ein anderer, der sagte, dass die Bibel in den Schulen keinen Platz
mehr haben dürfe ... Gottes Wort, das uns sagt: du sollst nicht töten, du
sollst nicht stehlen, liebe deinen Nächsten, wie dich selbst etc. - und wir
sagten ok.

Dann trat Dr. Benjamin Spock auf, der uns riet, die Kinder nicht zu
disziplinieren, auch nicht zu schlagen, wenn sie sich ungezogen aufführen,
weil so ihre zarte Persönlichkeit beschädigt und ihre Individualität in
Mitleidenschaft gezogen würde (Dr. Spocks Sohn hat Selbstmord begangen!).

Wir erklärten, dass es Dr. Spock als Fachmann wohl wissen müsse und wir
sagten ok.

Andere Leute wiederum traten auf und gaben die Devise heraus, dass Lehrer und Vorsteher ihre Schüler nicht disziplinieren dürften, wenn sie sich
ungezogen benähmen. Viele schlossen sich dem an, aus Angst, in Misskredit zu geraten oder gar verklagt zu werden. (Zur Beachtung: es besteht ein großer Unterschied zwischen disziplinieren und dreinschlagen, erniedrigen,
Fußtritte verteilen etc.) Wir schlossen uns auch diesem Urteil an und
sagten ok.

Wiederum andere sagten: Lass unsere Töchter ihre Kinder abtreiben, wenn sie wollen; die Eltern brauchen darüber nicht informiert zu werden. Auch hier sagten wir ok.

Leiter von Schulen äußerten sich: da Jungs nun mal Jungs sind und sie
sowieso tun, was sie wollen, lasst uns ihnen Kondome verteilen, so dass sie
all ihre Begehrlichkeiten ausleben können. Natürlich wird Eltern gegenüber
verschwiegen, dass solches an unseren Schulen geschieht. Wir sagten ok.

Einige unserer Regierungsbeamten waren der Ansicht, dass es keine Rolle
spiele, was Menschen im privatem Bereich tun, solange sie ihre Arbeit gut
verrichten. Damit drückten wir aus: es ist einerlei, wie Menschen ihr
Privatleben gestalten - dies betrifft auch unseren früheren Präsidenten
(Monica Lewinsky) wenn ich nur meinen Job habe und die Wirtschaft rund
läuft.

Wieder andere sagten: Lasst uns Illustrierte drucken mit Bildern nackter
Frauen und lasst uns dies 'Ganzheitlichkeit' nennen als
'Würdigung' des wohlgeformten weiblichen Körpers - und wir sagten ok.

In der Folge wurden Bilder nackter Kinder publiziert, die sogar über
Internet verfügbar wurden - und wir sagten ok.

Dann wurde der Gedanke verbreitet, dass die Redefreiheit in keinster Weise
einzuschränken sei. Die Unterhaltungsindustrie setzte diesen Gedanken in die Tat um, indem sie verkündigte: Lasst uns TV- Shows machen, die Eitelkeiten, Gewalt und unerlaubten Sex darstellen. Dazu sollen geeignete Klänge gespielt werden, die Szenen wie Vergewaltigung, Drogen, Mord, Selbstmord und satanische Themen musikalisch untermalen. Wir meinten dabei selbstgefällig:

es gehe nur um Unterhaltung, von der keine schädliche Wirkung ausgeht und keiner der Zuschauer das Dargebotene wirklich ernst nimmt - also lasst es uns tun.

Betroffen fragen wir uns, warum unsere Kinder keine Gewissensbisse mehr
haben, warum sie nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden können und warum es ihnen nichts mehr ausmacht, Menschen zu töten, ihre
Klassenkameraden kaltblütig umzubringen und dazu auch noch sich selbst.

Wenn wir wirklich darüber nachdenken dämmert uns plötzlich, dass diese
Ereignisse sehr viel mit der Erkenntnis zu tun haben: "Was der Mensch sät,
wird er auch ernten."

"Lieber Gott, warum hast du dieses kleine Mädchen, welches im Klassenzimmergetötet wurde, nicht gerettet? - hochachtungsvoll: ein sehr betroffener Student."

Dann die Antwort: "Lieber betroffener Student - es ist mir nicht erlaubt, in den Klassenzimmern anwesend zu sein - hochachtungsvoll: Gott".

Eigenartig, wie Menschen Gott leichtfertig 'entsorgen' und sich im
Nachhinein wundern, warum die Welt zur Hölle geht.

Eigenartig, wie wir unseren Zeitungen Glauben schenken, jedoch hinterfragen, was die Bibel sagt.

Eigenartig, dass jedermann in den Himmel kommen will, ohne an Gottes Wort zu glauben oder so zu denken, zu reden oder zu handeln, wie es in der Bibelgeschrieben steht.

Eigenartig, wie jemand sagen kann "Ich glaube an Gott" und immer noch Satan folgt, der - beiläufig bemerkt - auch an "Gott glaubt". Eigenartig, wie
schnell wir über andere urteilen, ohne uns selbst unter das Urteil zu
stellen.

Eigenartig, wie man tausend Späße über E-mail verbreiten kann, die wie ein
Feuer um sich greifen, aber wenn es um Gott geht zweimal darüber nachdenkt, ob man dies auch in Bezug auf IHN tun sollte.

Eigenartig, wie das Laute, Brutale, Vulgäre und Obszöne frei durch den
Cyberspace fließt, die öffentliche Diskussion über Gott jedoch an allen
Orten - ob Schule oder Arbeitsplatz - unterdrückt wird. Eigenartig, wie
jemand am Sonntag über Christus 'begeistert sein kann, jedoch unter der
Woche ein unscheinbares Christsein lebt. Denkst du, dies sei zum Lachen?

Eigenartig, wenn du diese Botschaft nur einigen deiner Bekannten zukommen lässt, weil du nicht weißt, was sie glauben oder von dir halten.

Eigenartig, wie ich viel besorgter darüber bin, was die Leute von mir denken
als was Gott über mich denkt.

Merkst du etwas?


Verbreite diese Gedanken, wenn du meinst, dass sie es wert sind; wo nicht,
wirf alles beiseite ... niemand würde es merken! Allerdings: solltest du
diese Überlegungen verwerfen, höre auf, dich zurückzulehnen und darüber zu klagen, in welch ärmlichem Zustand unsere Welt sich befindet.







Eine nachdenkliche Geschichte

Andi schaute kurz noch einmal auf das Tachometer, bevor er langsamer wurde: 79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte Mal in 4 Monaten. Wie konnte ein Typ denn so oft erwischt werden? Als er sein Auto auf 10 km/h abbremste, fuhr Andi rechts ran.


Der Polizist, der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto aus. Er hatte ein dickes Notizbuch in der Hand.
Christian? Christian aus der Kirche?
Andi sank tiefer in seinen Sitz.


Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen Typen, der etwas angespannt war, nach einem langen Tag im Büro. Einen Typen, der morgen Golf spielen wollte. Als er aus seinem Auto sprang, erblickte er den Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte erst nur den Mann in Uniform gesehen.

"Hey Christian. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!"

"Hallo Andi." - Kein Lächeln.

"Ich sehe du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um meine Frau und Kinder zu sehen."

Christian, der Polizist schien unsicher zu sein.
Ich bin in den letzten Tagen erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Ich denke auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen habe. Andi war nervös und ungeduldig. "Verstehst du, was ich meine?"

"Ich weiß, was du meinst. Ich weiß auch, dass du soeben ein Gesetz gebrochen hast."

Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu ändern. "Bei wie viel hast du mich erwischt?"

"Siebzig. Würdest du dich bitte wieder in dein Auto setzen?"

"Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho geschaut, als ich dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h geschätzt!" Andi konnte mit jedem Strafzettel besser lügen.

"Bitte Andi, setz dich wieder in dein Auto."

Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene Türe. Ein Knall und die Tür war zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Christian war fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Christian nicht Führerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Kirche wieder neben diesen Polizisten setzen würde.


Christian klopfte an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand. Andi öffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch. "Danke." Andi konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten. Christian setzte sich wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren. Andi wartete und schaute durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf. Was würde ihn dieser Spaß wieder kosten?

Hey! Warte mal! War das ein Witz? Dies war gar kein Strafzettel.
Andi las:
"Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre alt war starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast, und der Mann war wieder frei.
Frei um seine Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wieder lieb haben. Ich hatte nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausendmal habe ich versucht diesem Mann zu vergeben. Tausendmal habe ich gedacht, ich hätte es geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder an sie denken. Auch jetzt.
Bete bitte für mich. Und sei bitte vorsichtig, Andi. Mein Sohn ist alles was ich noch habe.
Gruß Christian"


Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr die Straße wieder runter. Andi schaute bis er nicht mehr zu sehen war. Erst ganze 15 Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete um Verzeihung und zu Hause angekommen nahm er seine überraschte Frau und Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest.


Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt.
Dies ist eine sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an alle anderen Freunde.
Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber.
Vergiss nie, Autos kann man wieder kaufen - so viele man will.
Menschenleben aber ....


Erfahrung einer Großmutter


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