Gedanken für meine Prinzessin
Taufe 04.12.2005
Taufsprüche
Freundschaften
Schutzengel
Nachdenkliches
Wir in Gottes Hand.
Kinder werden nicht gefragt
Wie gut, dass es Oma und Opa gibt!
Wir bauen eine Brücke
10 Gebote
Glaube, noch Zeitgemäß?
Erläuterung zum Gebot 4
Familienkonflikt
Enkel - Großmutter
Mit Kleinkindern philosophieren
Wie können Eltern die Konzentrationsfähigkeit ihre
Wie können Eltern ihren Kindern beim Spracherwerb
Sprache lernen
Erzählen, vorlesen, selber lesen
Bewegung macht Kinder klug
Kinder brauchen Kinder
Soziale Kontakte zwischen Kleinkinder
Was Kinder über Streit und Konfliktlösungen denken
Nur ein Kinderspiel? - oder: Wie Spielen bildet
Vertrautheit fördert und erleichtert den sozialen
Kleinkindforschung und Kleinkindbetreuung
Kreativität der Kinder
Selbstbewusstsein der Kinder stärken
Nachdenkliches
Das Jahr 2006
Kindergedichte
Kindergedichte
Tagebuch eines Kleinkinds 1
Tagebuch eines Kleinkinds 2
Sinnsprüche für Kinder
Halloween
Kindermärchen in Kindergarten und Hort
Abends ein altes Märchen vorlesen - warum nicht:
Martinslieder
Bommel Brummbär und sein Freund Ferdy
Die Fieberelfen
Unser Schnuffi
Frosch Frederiks Geburtstag!
Kinderfragen

Kindermärchen sind ein uraltes Kulturgut, das Kinder wie Erwachsene jahrhundertelang fasziniert hat. Heute geraten Kindermärchen immer mehr in Vergessenheit. Motivieren Sie Ihre Kolleginnen, dass sie den Kindern Ihrer Einrichtung das Kulturgut Kindermärchen wieder nahe bringen. Greifen Sie dabei auf folgende Anregungen zurück:



Kindermärchen möglichst in gemütlicher Atmosphäre vortragen

Sorgen Sie für eine gemütliche Atmosphäre. Bieten Sie jedem Kind die Möglichkeit, sein eigenes Kuschelkissen mitzubringen und sich so in den Ruheraum oder den Sitzkreis zu legen, wie es mag. Das sorgt für Entspannung.
Dämmen Sie das Licht und sorgen Sie für Ruhe. Schalten Sie Störfaktoren aus. Grenzen Sie die Märchenphase durch ein Ritual ab - beispielsweise durch eine "Märchenkerze", die während des Erzählens brennt.
An den Bedürfnissen orientieren
Wählen Sie Volksmärchen aus, die wenig komplex sind und ein gutes Ende haben. Je jünger die Kinder sind, desto kürzer, einfacher und gradliniger sollte der Handlungsverlauf sein, wie zum Beispiel bei dem Kindermärchen "Sternentaler" der Gebrüder Grimm.
Erzählen statt vorlesen
Im Gegensatz zum Vorlesen, zu Kassetten und CDs ermöglicht das Erzählen Ihnen, eine intensive Beziehung zu den Kindern aufzubauen und stärker auf ihre Bedürfnisse einzugehen, beispielsweise den Spannungsbogen zu erhöhen oder ihre Fragen zu beantworten.
Die Instrumente, die Sie beim Erzählen einsetzen sollten, sind Wortwahl, Stimmhöhe, Stimmstärke und Sprachmelodie. Eine laute Stimme verkörpert besser den Helden als eine leise.
Erzählen Sie die Kindermärchen in eigenen Worten. Es ist nicht schlimm, wenn Ihre Wortwahl beim Erzählen vom Original-Märchen abweicht. Verse hingegen sollten Sie wörtlich aus dem Kindermärchen übernehmen.
Mimik und Gestik einsetzen
Unterstützen Sie das Erzählte durch den sparsamen und gezielten Einsatz von Mimik und Gestik. Das verbessert die Konzentration und unterstützt die Identifikation der Kinder mit dem Märchen.
Kindermärchen aufarbeiten
Werden die Kinder besonders durch ein bestimmtes Märchen angesprochen, sollten Sie ihnen die Möglichkeit geben, sich mit dem Märchen intensiv auseinander zu setzen: Sprechen Sie mit den Kindern über das Märchen und die damit ausgelösten Gefühle. Nehmen Sie sich Zeit für derartige Gespräche und gehen Sie sensibel vor. Durch die Märchen werden viele Kinder an belastende Erlebnisse erinnert, zum Beispiel die Angst vor Drachen. Erzählen Sie das ausgewählte Kindermärchen erneut. Kinder lieben Wiederholungen. Sie ermöglichen ihnen, die geweckten Gefühle erneut zu erleben und zu verarbeiten. Nutzen Sie das Gestalten als eine weitere Möglichkeit der Auseinandersetzung. Unterstützen Sie das Kind, durch freies Malen, Formen und Werken seine Gefühle zu verdeutlichen. Gestalten Sie mit den Kindern außerdem Gegenstände aus den Märchen, beispielsweise den Wolf aus dem Kindermärchen "Rotkäppchen". Lassen Sie die Kinder das Märchen musikalisch ausdrücken. Neben dem Orff`schen Instrumentarium und klassischer Musik bieten sich auch Tänze und Märchen-Spiellieder an. Motivieren Sie die Kinder zum Rollenspiel. Bereits mit dem Einsatz weniger Utensilien wie einer Krone oder eines Zauberstabs regen Sie die Kinder an, das Erzählte frei nachzuspielen und das Märchen nach ihren Vorstellungen zu modifizieren.

Erinnerung zur Deiner Taufe

4 geeignete Kindermärchen der Gebrüder Grimm:




Kindermärchen

"Dornröschen"

Thema:
Das Kindermärchen "Dornröschen" thematisiert den Schritt in eine neue Lebensphase: vom Kind zur Frau

Aussage:
Eine wichtige Aussage des Märchens ist, sich für die Lösung von Problemen Zeit zu nehmen

"Aschenputtel"

Thema
"Aschenputtel" setzt sich mit dem Thema Ablösung von der Mutter auseinander.

Aussage
Dem Kind wird vermittelt, stets aktiv und eigenständig an einem Problem zu arbeiten.

"Schneewittchen"

Thema
Heranwachsende müssen sich abnabeln und selbstständig werden. Dieses Problem greift "Schneewittchen" auf.

Aussage
Das Kind soll sich immer die Hoffnung erhalten, dass es einen Ausweg aus einer Krise gibt.

Thema
"Rotkäppchen"
Das Kindermärchen "Rotkäppchen" thematisiert, dass außerhalb des Zuhauses viele Gefahren lauern.

Aussage
Hauptaussage ist, dass die Außenwelt reizvoll, aber gefährlicher ist, als es vom Kind vermutet wird.




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