Gedanken für meine Prinzessin
Taufe 04.12.2005
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Muttertag



Die Geschichte des Muttertages

Auf Wunsch der Eltern wurden die Seiten und Bilder entfernt




Ich wünsche allen Müttern und Großmüttern einen schönen Muttertag!


Ein Blumenstrauß für Mutterliebe -
das ist ein sehr geringer Dank.
Würd`st du mir glauben, wenn ich schriebe,
daß ich dich lieb, mein Leben lang?






»Wenn du noch eine Mutter hast, so danke Gott und sei zufrieden;
nicht allen auf dem Erdenrund ist dieses hohe Glück beschieden.
«



Muttertag -Ursprung: "Ein Fest, das von dem Brauch des Mutterkults im alten Griechenland abgeleitet wurde. Ein förmlicher Mutterkult mit Zeremonien für Kybele oder Rhea, die große Göttermutter, wurde an den Iden des März in ganz Kleinasien getrieben."

Heute ist der Muttertag ein aus Amerika transportierter Feiertag,
der dort erstmals 1914 eingeführt wurde. Es war Brauch, an diesem Tage eine farbige Nelke zu Ehren der lebenden Mütter zu tragen oder eine weiße in Angedenken für die bereits gestorbenen.


Die Geschichte des Muttertags


In den 20er Jahren drängten Frauen massiv auf die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, sie wollten Arbeitsplätze, Bildung und ähnlich unverschämtes. Doch die Blumenhändler waren schneller. Fix übernahmen sie die Vorarbeit ihrer amerikanischen Kollegen und führten den Muttertag ein. Seitdem werden Mütter einmal jährlich über die fehlende Anerkennung hinweggetröstet und der Blumenumsatz in die Höhe gehoben.
Alljährlich wechseln 6 Millionen blumige Gegengaben in der zweiten Maiwoche über den Ladentisch. Nach drei Wochen sind die kleinen Aufmerksamkeiten verwelkt.
Doch zurück zu den Händlern, um ihre Hoffnungen geht es hier schließlich. 1926 legten sie das Marketing in neutrale Hände, in die Gesamt- Interessenvertretung des öffentlichen Gewissens, auch Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundung genannt. Ihre Hoffnungen: "Dieser Arbeitsgemeinschaft wird es hoffentlich gelingen, weite Kreise hierfür zu interessieren, Kirche und Schule zu gewinnen und die Regierung dahin zu bringen, den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai als offiziellen Feiertag festzulegen." (Verbandszeitung Deutscher Blumenhändler 13/1926) erfüllten sich: "Nun haben wir auch den Muttertag zum ersten Male, Dank der Unterstützung der Regierung, richtig zur Geltung gebracht und gefeiert... Das Ziel der Regierung, die Familie zu harmonischem Familienleben zurückzuführen, wird durch solche allgemeine Familientage wie den Muttertag am besten erreicht." (Verbandzeitung Deutscher Blumenhändler, Nr. 21 von 1934)
1939 wurden dieser Zielsetzung die Nahkampfspangen gerecht.
Gegen Ende des Krieges, bedankte man(n) sich nicht mehr bei der Gebärmaschine, sondern zweckmäßigerweise beim "mütterlichem" Durchhaltevermögen an der Heimatfront. So ließ die Reichsfrauenführung zum Muttertag der einsamen Frau (1944) verlauten: "Der Ausgang des Krieges hängt weniger von materiellen, als von ethischen Voraussetzungen und Gegebenheiten ab. Damit erwächst aber den Frauen als Trägerinnen der Stimmung und Haltung in der Heimat und indirekt auch an der Front eine große Verantwortung. Denn ebenso kriegsentscheidend wie die Waffentaten ist die seelische Rüstung eines Volkes."
Nach Kriegsende gab es wieder Blumen. Die Blumenhändler gingen ein Bündnis mit dem Elly- Heuss- Knapp- Projekt ein. Letztere warb für den Blumenkauf im Blumenfachhandel, während jener die bekannten Pappherzchen verkaufte.
In den 50er Jahren war die Arbeitslosigkeit hoch und "für Mutterwirken gab es keinen vollwertigen Ersatz" (Würmeling). Die Ex- Trümmerfrauen wurden ins Haus verbannt, dort gab es genug treusorgende Arbeit, Anpassung und Sorgen. Wofür es dann "das Glück aller Frauen und Mütter gab. Frauengold. Das sinnige Geschenk zum Muttertag." 1966 konstatierte das Müttergenesungswerk, "daß 90vH von 90.000 im Jahre 1966 betreuten Mütter unter ernsthaften gesundheitlichen Schäden litten, da sie Belastungen ausgesetzt sind, die ihre Kräfte überfordern."Im wirtschaftlichen Hoch der 60/70er Jahre durfte Muttern den Arbeitsmarkt kurzfristig bereichern. Um Ende der 70er Jahre -der Zeit des Tiefs- wieder schnell und für immer zurückbeordert zu werden. Wirtschaftliche Unabhängigkeit verführte Mutter zum Glauben an ihre Selbständigkeit. Das war gefährlich für das Bruttosozialprodukt, das sollte wachsen und wachsen und nicht das Weib.
1978 schritt Kohl zur Tat und betonte den militärpolitischen Hintergrund der Mutterrolle: "Wie wollen wir bei der Geburtenrate von heute in 5 Jahren unsere NATO- Verpflichtung erfüllen? Für mich ist die Frage der Familienpolitik die zentrale Frage der staatlichen Politik."
Und 1982 gegenüber "Bild der Frau", mit der Hoffnung auf die sich selbsterfüllende Prophezeiung: "Meine Hochachtung unseren Müttern, die ein Leben lang ihre Pflicht getan haben, ohne zu protestieren... die aufopfernd diese ungeheure Leistung vollbracht haben."
1984 dann "Die veränderte Situation der Frau heute- ihre größere Unabhängigkeit, ihre einseitige Erziehung zum Beruf einerseits, ihre Benachteiligung der Funktion in der Familie andererseits- führt zu wachsender Instabilität der Familie, die wiederum zu Scheidung und Jugendkriminalität"( Meves, Kindergesundheit, 10/84). 1986 der Stein der Greisen: das Erziehungsgeld, es spart Krippenplätze und hält Muttern vom Arbeitsmarkt fern. 1997 ergänzt durch die Reform des Arbeitsförderungs- Gesetzes: Nunmehr hat Muttern nach der "Babypause" keinen Anspruch auf einen Arbeitsplatz der ihrer Qualifikation entspricht. Die Ausbildung unserer Töchter können wir uns also sparen. Oder?

Gedichte für die Mutter

Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.

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Gott konnte nicht überall zur gleichen Zeit sein, und deswegen erschuf er die Mütter.

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Ein Blumenstrauß für Mutterliebe -
das ist ein sehr geringer Dank.
Würd`st du mir glauben, wenn ich schriebe,
daß ich dich lieb, mein Leben lang?


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Das Herz einer Mutter ist ein Abgrund, in dessen Tiefe man immer eines findet: Bereitschaft zum Verzeihen.

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Meine Mutter
Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos
in seinem Nest so warm
als ich auf meiner Mutter Schoß,
auf meiner Mutter Arm.
Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,
vergeht mir aller Schmerz,
gibt mir die Mutter einen Kuss
und drückt mich an ihr Herz.

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Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.


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So gern hätt' ich ein schönes Lied gemacht
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;
Die Gabe, die für andre immer wacht,
Hätt' ich so gern geweckt zu deinem Preise.
Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,
Des Herzens Fluten wallten darüber her,
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.
So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,
Und meine ganze Seele nimm darin:
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.


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Ich habe heute ein paar Blumen
für Dich nicht gepflückt,
um Dir ihr Leben mitzubringen.

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Die Mutterliebe
Ein Kleinod ist das allerbest' das pfleg' ich wohl und halt es fest
Und halt' es hoch in Ehren: Das ist die Mutterliebe gut,
Die gibt mir immer neuen Mut in allen Lebensschweren.
Und ist dein Herz so freudenleer, und ist dein Aug' so tränenschwer,
Blick' in ihr Aug' hinein: Das hat gar lichten, hellen Strahl
Und trocknet! die Tränen allzumal wie Frühlings-Sonnenschein.

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Lob der Mutter

Mutter, schallt es immerfort
und fast ohne Pause.
Mutter hier und Mutter dort
in dem ganzen Hause.

Überall zugleich zu sein,
ist ihr nicht gegeben.
Sonst wohl hätte sie, ich mein,
ein bequemes Leben.

Jedes ruft und auf der Stell
will sein Recht es kriegen.
Und sie kann doch nicht so schnell
wie die Schwalben fliegen!

Ich füreahr bewundre sie,
dass sie noch kann lachen.
Was allein hat sie für Müh,
alle satt zu machen!

Kann nicht einen Augenblick
sich zu ruhn erlauben.
Und das hält sie gar für Glück!
Sollte man es glauben?



Ich seh die andern all

Ich seh die andern all
dir bringen ihre Gaben.
Du musst auf jeden Fall
von mir etwas haben.
Hier hab ichs schon bereit:
Streck aus die Arme weit!
Jetzt werf ich dirs hinein!
Mich selbst! Ich bin ja dein.


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Liebe Mutter!
Ich lieb dich so fest
wie der Baum seine Äst,
wie der Baum seine Stern,
ich hab dich so gern.


Stellvertretend für meine Prinzessin

Muttertag


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