Gedanken für meine Prinzessin
Taufe 04.12.2005
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Schutzengel
Nachdenkliches
Wir in Gottes Hand.
Kinder werden nicht gefragt
Wie gut, dass es Oma und Opa gibt!
Wir bauen eine Brücke
10 Gebote
Glaube, noch Zeitgemäß?
Erläuterung zum Gebot 4
Familienkonflikt
Enkel - Großmutter
Mit Kleinkindern philosophieren
Wie können Eltern die Konzentrationsfähigkeit ihre
Wie können Eltern ihren Kindern beim Spracherwerb
Sprache lernen
Erzählen, vorlesen, selber lesen
Bewegung macht Kinder klug
Kinder brauchen Kinder
Soziale Kontakte zwischen Kleinkinder
Was Kinder über Streit und Konfliktlösungen denken
Nur ein Kinderspiel? - oder: Wie Spielen bildet
Vertrautheit fördert und erleichtert den sozialen
Kleinkindforschung und Kleinkindbetreuung
Kreativität der Kinder
Selbstbewusstsein der Kinder stärken
Nachdenkliches
Das Jahr 2006
Kindergedichte
Kindergedichte
Tagebuch eines Kleinkinds 1
Tagebuch eines Kleinkinds 2
Sinnsprüche für Kinder
Halloween
Kindermärchen in Kindergarten und Hort
Abends ein altes Märchen vorlesen - warum nicht:
Martinslieder
Bommel Brummbär und sein Freund Ferdy
Die Fieberelfen
Unser Schnuffi
Frosch Frederiks Geburtstag!
Kinderfragen



An einem schönen Sommer-Morgen stieg der kleine Frosch Frederik mit einem breiten Lächeln im Gesicht aus seinem Bett. Er wusste, dass der heutige Tag ganz toll werden würde, denn endlich hatte er Geburtstag. Und jedes Jahr an seinem Geburtstag machte seine Mama immer einen leckeren Seetangkuchen...
nur für ihn.
Frederik stürmte in Windeseile in die Küche, mit Freude auf seinen Kuchen. Aber nanu! Weit und breit war kein Kuchen zu sehen. Es stand - wie jeden Morgen - nur eine Tasse lauwarmes Teichwasser und ein Teller mit Fliegenbrot auf seinen Platz. Frederik war verwirrt, denn weder seine Mama noch der kleine Bruder gratulierten ihm. Er lief zum Kalender, um nachzusehen, dass heute auch wirklich sein Geburtstag war. Doch tatsächlich: Es war der 3. Juli.
Das konnte doch einfach nicht sein, dass seine Familie seinen Geburtstag vergessen hatte! Frederik sagte kein Wort, packte betrübt sein Pausenbrot in seine Tasche, verabschiedete sich von seiner Mutter und machte sich mit gesenktem Kopf auf den Weg in die Gänseblümchen-Schule. Unterwegs holte er, wie jeden Tag, seinen besten Freund Hase Henri ab, um mit ihm in die Schule zu laufen. Bei ihm war sich Frederik ganz sicher, dass er an seinen Geburtstag denken würde...




Als er jedoch bei Henri angekommen war, klopfte dieser ihm auf die Schulter und sagte: "Guten Morgen Freddy, wir müssen uns beeilen, es ist schon spät!" Frederik verstand die Welt nicht mehr: Wie konnte es sein, dass selbst sein bester Freund nicht an diesen für ihn so besonderen Tag gedacht hatte?
Betrübt begab er sich mit Henri auf den Schulweg. In der Schule angekommen, trafen die beiden auch die anderen Freunde, wie den Marienkäfer Karlchen, den Elefanten Emil, den knuddeligen Bären Benno und den Mäuserich Charlie. Doch keiner der vielen Freunde hatte an Frederiks Geburtstag gedacht.
Der Tag in der Schule verging und Frederik hoffte, dass einer der Freunde mit ihm den Nachmittag verbringen und sich an den Geburtstag erinnern würde.
In der letzten Stunde hatten sie Mathe bei Frau Storch. Frederik fragte Karlchen: "Hey Karlchen, wollen wir mit Henri, Benno und den anderen heute am Teich spielen gehen?" Doch Karlchen antwortete: "Tut mir leid Freddy, ich muss heute auf meine drei kleinen Geschwister aufpassen - vielleicht morgen." Frederik gab die Hoffnung nicht auf und fragte auch die anderen vier Freunde. Doch keiner hatte Zeit für ihn. Nun war Frederik furchtbar traurig und verstand die Welt nicht mehr...




Er packte seine Tasche und machte sich auf den Weg zu seinem allerliebsten Lieblingsplatz - ein hohler alter Baumstamm unten am Kaulquappenteich. Dort verbrachte er einige Stunden und überlegte, wie es denn nur sein kann, dass niemand an seinen Geburtstag gedacht hatte.
Als die Sonne hinter den Baumspitzen schon zur Hälfte unterging, machte sich Frederik mit kleinen Kuller-Tränen in den Augen auf den Heimweg. Seine Mutter hatte ihm gesagt, dass er genau zu dieser Zeit immer zu Hause sein musste.Als er mit hängendem Kopf auf das kleine Schilfhaus zulief, bemerkte er, dass kein Licht brannte. Das machte ihn noch trauriger und er dachte sich:
"Nicht genug, dass jeder meinen großen Tag vergisst ...Nein, jetzt bin ich auch noch alleine zu Hause und niemand kann mich trösten." Es kullerten dicke Tränen an Frederiks Wangen hinunter als er die Haustür öffnete, doch plötzlich ging das Licht an und es ertönte ein lautes "Herzlichen Glückwunsch, Freddy!".
Frederik traute seinen Augen nicht: Alle seine Freunde standen versammelt mit seiner ganzen Familie im Wohnzimmer. Überall waren bunte Luftballons und Geschenke zu sehen. Doch das allerbeste war, dass Frederiks Mama mit seinem heiß geliebten Seetangkuchen auf ihn zukam, ihn in den Arm nahm und sagte: "Lass es Dir schmecken, mein Geburtstagskind." Und somit war der Tag gerettet!




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