Gedanken für meine Prinzessin
Taufe 04.12.2005
Taufsprüche
Freundschaften
Schutzengel
Nachdenkliches
Wir in Gottes Hand.
Kinder werden nicht gefragt
Wie gut, dass es Oma und Opa gibt!
Wir bauen eine Brücke
10 Gebote
Glaube, noch Zeitgemäß?
Erläuterung zum Gebot 4
Familienkonflikt
Enkel - Großmutter
Mit Kleinkindern philosophieren
Wie können Eltern die Konzentrationsfähigkeit ihre
Wie können Eltern ihren Kindern beim Spracherwerb
Sprache lernen
Erzählen, vorlesen, selber lesen
Bewegung macht Kinder klug
Kinder brauchen Kinder
Soziale Kontakte zwischen Kleinkinder
Was Kinder über Streit und Konfliktlösungen denken
Nur ein Kinderspiel? - oder: Wie Spielen bildet
Vertrautheit fördert und erleichtert den sozialen
Kleinkindforschung und Kleinkindbetreuung
Kreativität der Kinder
Selbstbewusstsein der Kinder stärken
Nachdenkliches
Das Jahr 2006
Kindergedichte
Kindergedichte
Tagebuch eines Kleinkinds 1
Tagebuch eines Kleinkinds 2
Sinnsprüche für Kinder
Halloween
Kindermärchen in Kindergarten und Hort
Abends ein altes Märchen vorlesen - warum nicht:
Martinslieder
Bommel Brummbär und sein Freund Ferdy
Die Fieberelfen
Unser Schnuffi
Frosch Frederiks Geburtstag!
Kinderfragen

Es waren einmal zwei kleine Bären. Der eine hieß Bommel, der andere Ferdy. An einem schönen, warmen Sommermorgen sah der kleine Bär Bommel aus dem Fenster und dachte sich: Was für ein herrlicher Tag! Ich laufe schnell zu meinem Freund Ferdy, dann gehen wir zusammen schwimmen. Er packte seine Badesachen zusammen und lief zu der Lichtung, wo das Häuschen von Ferdy stand.

Als er dort ankam, wunderte er sich, denn die Fensterläden waren geschlossen. "So eine Schlafmütze, dieser Ferdy", sagte Bommel, ging zur Tür und klopfte an. Aber niemand sagte "Herein". Vorsichtig öffnete Bommel die Tür. Drinnen war es dunkel. "Hallo, Ferdy!" rief Bommel. Aus einer Zimmerecke hörte er nur ein leises jammern. Bommel knipste das Licht an und ging hinüber zum Bett. Da lag Ferdy. Er sah ganz elend aus.

"Was ist denn mit dir los?" fragte Bommel. "Ich glaube, ich bin krank", ächzte Ferdy. "Ich hab sooo Bauchweh." "Ach, du Armer", sagte Bommel. "Soll ich dir vielleicht eine Geschichte erzählen?" Die Idee gefiel Ferdy. Und so setzte sich Bommel zu seinem Freund aufs Bett. "Also..." begann er. "Also..." Aber es fiel ihm keine Geschichte ein.

"Ich geh mal ein bißchen auf und ab", sagte Bommel. "Vielleicht fällt mir dann schneller eine Geschichte für dich ein." Und Bommel ging eine Weile in Ferdys Zimmer hin und her. Aber es wollte ihm keine Geschichte einfallen. Da kletterte er auf einen Stuhl und stellte sich auf ein Bein. So stand er eine zeitlang da, aber es fiel ihm immer noch keine Geschichte ein. Also kletterte Bommel wieder vom Stuhl herunter und stellte sich auf den Kopf.

"Aber was machst du denn da?" fragte Ferdy verwundert. "Ich denke, du willst mir eine Geschichte erzählen!"
"Ich glaube, wenn ich einen Kopfstand mache, dann fällt mir schneller eine Geschichte ein", sagte Bommel.
Doch auch das nutzte nichts. Es wollte ihm einfach keine Geschichte einfallen. Da nahm er eine Kanne Wasser und schüttete sie sich über den Kopf. Hinterher mußte er zweimal kräftig niesen, aber eine Geschichte für Ferdy kam ihm noch immer nicht in den Sinn. Jetzt wurde Bommel richtig ärgerlich. Und mit dem Kopf klopfte er an die Wand. Rumms machte es - aber es fiel ihm immer noch keine Geschichte ein.
"Das macht gar nichts", sagte sein Freund Ferdy nach einer Weile, "ich fühle mich auch so schon viel besser." Und schnell stand Ferdy aus dem Bett auf.

Das war auch gut so. Denn nun fühlte sich plötzlich Bommel krank. Er legte sich in Ferdys Bett. Ganz elend sah er aus.
"Soll ich dir eine Geschichte erzählen?" fragte ihn Ferday. "Wenn du magst", antwortete Bommel. Und Ferdy begann:

"Es waren einmal zwei Bärenfreunde. Eines Tages war der eine krank. Der andere besuchte ihn und wollte ihm eine Geschichte erzählen, um den kranken Freund aufzuheitern. Aber es fiel ihm keine Geschichte ein. Da kletterte er auf einen Stuhl und seltle sich auf ein Bein, aber eine Geschichte wollte ihm nicht einfallen. Dann machte er einen Kopfstand, weil er glaubte, daß ihm so schneller etwas einfallen würde. Aber er wußte keine Geschichte. Schließlich goß er sich eine Kanne Wasser über den Kopf. Er mußte zwar zweimal niesen, aber eine Geschichte fiel ihm wieder nicht ein. Das ärgerte ihn so, daß er mit dem Kopf an die Wand klopfte. Nichts, eine Geschichte für seinen kranken Freund Ferdy kam ihm immer noch nicht in den Sinn. Plötzlich fühlte er sich auch gar nicht mehr wohl, sondern richtig krank. Zum Glück ging es seinem Freund aber schonb esser, und so legte er sich in dessen Bett. Und sein Freund erzählte ihm eine lustige Geschichte..."

Das gefiel Bommel. Er klatschte in die Hände und rief: "Was für eine schöne Geschichte! Jetzt fühle ich mich schon wieder viel besser." Dann sprang er schnell aus dem Bett. Und Bommel und Ferdy liefen vors Haus, voller Tatendrang, an diesem wunderschönen Tag etwas Lustiges miteinander zu erleben.


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